Ilaix moriba fällt aus – giráldez nutzt lücke für blitz-regeneration

Ilaix Moriba bleibt daheim. Statt mit Guinea nach Afrika zu fliegen, bleibt der 21-Jährige in Vigo und lässt seine rechte Kniesehne behandeln. Die Tendinopathia patellae, die ihn schon seit Wochen behindert, zwingt den Mittelfeldspieler zur Zwangspause – und zwar auf beiden Ebenen: weder für den Celta noch für die Nationalmannschaft ist er einsatzbereit.

Ein jahr wartezeit – und wieder nichts

Moriba hatte seine Rückkehr in die Selección Nacional nach zwölf Monaten Abstinenz gefeiert. Die Freude währte nur Stunden. Die medizinische Abteilung des FC Celta stellte nach einer Kernspin-Untersuchung klar: Risiko verboten. Die Reise zu den Testspielen gegen Togo und Benín wurde abgeblasen. Stattdessen: Reha, Eis, Druckwellen. Die Chronik seiner Saison: 2.699 Minuten auf dem Rasen, jetzt mindestens zehn Tage außer Gefecht.

Trainer Claudio Giráldez reagiert mit einem Kraftakt. Drei Trainingseinheiten in sieben Tagen – das ist kein Feiertag, sondern eine Notlösung. Die Belastungskurve der letzten Wochen zeigt: Seine Spieler stehen auf dem Zahnfleisch. Fünf Profis machen trotzdem die Reise: Borja Iglesias, Fer López, Williot Swedberg, Carl Starfelt und Radu werden international eingesetzt. Für sie gilt: Runterkommen, aber nicht ausschalten.

Vecino rettet sich für freiburg

Vecino rettet sich für freiburg

Die zweite Hiobsbotschaft folgt auf dem Fuß. Matías Vecino zog sich einen Faserriss im linken Soleus zu. Gegen Valencia wird der Uruguayer nicht auflaufen können. Das Ziel: Fit werden bis zum Europa-League-Duell mit SC Freiburg. Ein Spiel, das über Saisonziele entscheidet. Die medizinische Staffel hat Vecino eine individuelle Reise-Maßnahme verordnet: kein Flug nach Montevideo, stattdessen lokale Stimulation und Kryotherapie in Vigo.

Die Zahlen sind hart: Celta absolvierte seit August 51 Pflichtspiele. Drei Ausfälle in der Startelf wären gegen Valencia kaum kompensierbar. Giráldez setzt deshalb auf Mikro-Zyklen – kurze, hochintensive Einheiten, gefolgt von 48 Stunden Regeneration. Die Spieler erhalten freiwillige Mini-Urlaube, keine Strafarbeit, sondern bewusste Entlastung. Die Knie der beiden Mittelfeldspieler sind alarmrot, der Kalender zeigt: Noch neun Spieltage bis Saisonende. Wer jetzt nicht pausiert, fliegt später länger aus.

Fazit: Moriba und Vecino bleiben in Galicien, während ihre Kollegen Kilometer sammeln. Die Hoffnung: In zwei Wochen stehen sie wieder auf dem Platz – und nicht auf der Verletztenliste. Der Celta-Staffel ist klar: Ohne sie wird der Saisonendspurt zur Geduldsprobe.