Ihlenburg verlässt jena: wechsel zu viktoria berlin perfekt!
Ein überraschender Abgang in der Frauen-Bundesliga: Toma Ihlenburg wird Jena verlassen und in der kommenden Saison für Zweitligist Viktoria Berlin spielen. Die Vize-Kapitänin des FC Carl Zeiss Jena zieht es nach Berlin, obwohl ein Verbleib in der Bundesliga erwartet wurde – ein Signal für die ambitionierten Berlinerinnen.
Zwei jahre in thüringen: eine feste größe für den fcc
Für den FC Carl Zeiss Jena bedeutet der Abgang von Toma Ihlenburg einen Verlust. Die 23-jährige Verteidigerin, die im Sommer 2024 vom SV Meppen kam, entwickelte sich schnell zu einer Leistungsträgerin und war in 50 Pflichtspielen für den Verein im Einsatz. Ihre konstante Leistung und ihr Engagement auf dem Platz waren unbestritten – besonders deutlich wurde das im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Wolfsburg, wo sie trotz einer knappen Niederlage nach Elfmeterschießen eine herausragende Figur abgab.
Die Entscheidung für Viktoria Berlin kommt daher unerwartet. Viele Beobachter hatten mit einem Wechsel zu einem anderen Bundesligisten gerechnet, angesichts ihrer Leistungen und ihrer Rolle im Team. Ihlenburg selbst betonte jedoch, dass ihre volle Konzentration nun auf die Rettung des FCC liegt. „Die Entscheidung für den Sommer ist getroffen, aber bis dahin zählt für mich ausschließlich das, was vor uns liegt. Wir sind in einer sportlich herausfordernden Situation, und genau jetzt kommt es darauf an, als Mannschaft geschlossen aufzutreten“, erklärte sie in einer Vereinsmitteilung.

Viktoria berlin setzt auf routiniertes
Für Viktoria Berlin, die den Aufstieg in die Bundesliga verpasste, ist die Verpflichtung von Ihlenburg ein deutliches Zeichen. Der Verein, der von einem US-Investor unterstützt wird, will in der kommenden Saison ernst machen und hat bereits einige ehemalige Erstliga-Profis in seinen Reihen. Mit der Erfahrung und Qualität von Ihlenburg soll die Mannschaft verstärkt werden, um den Angriff auf die Spitze der Tabelle zu forcieren.
Jena steht aktuell mit nur elf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz und hat vier Zähler Rückstand auf den rettenden Ufer. Das Kellerduell gegen die SGS Essen am Samstag, 25. April, wird entscheidend sein. Ihlenburg und ihre Teamkolleginnen werden alles daran setzen, um den Klassenerhalt zu sichern – auch wenn ihre Zukunft ab Sommer in Berlin liegt. Es gilt nun, die verbleibenden Spiele mit Kampfgeist und Leidenschaft zu bestreiten und die Fans mitzureissen. Die Zeit drängt, aber die Hoffnung auf den Verbleib in der Bundesliga stirbt zuletzt.
