Ihlenburg verlässt jena für berlin: überraschender wechsel in der frauen-bundesliga

Ein Schock für die Anhänger des FC Carl Zeiss Jena: Die Vize-Kapitänin Toma Ihlenburg wird den Verein nach Ablauf der Saison 2025/26 verlassen und sich dem Zweitligisten Viktoria Berlin anschließen. Ein Abgang, der viele Fragen aufwirft, denn die 23-jährige Verteidigerin hat sich in Jena zu einer Leistungsträgerin entwickelt und war gerade im DFB-Pokalhalbfinale gegen Wolfsburg kaum zu stoppen.

Die entscheidung für berlin: ein signal an den hauptstadtfußball

Die entscheidung für berlin: ein signal an den hauptstadtfußball

Dass Ihlenburg nun zu einem Zweitligisten wechselt, kommt unerwartet. Gerüchte über einen Verbleib in der Bundesliga, vielleicht sogar einen Wechsel zu einem ambitionierten Verein, waren zuletzt lauter gewesen. Stattdessen wählt die großgewachsene Spielerin den Weg nach Berlin, wo Viktoria mit einem starken US-Investor die Weichen für eine ambitionierte Zukunft stellt. Dieser Transfer ist somit ein deutliches Signal an den Hauptstadtfußball und zeigt, dass die Berlinerinnen es ernst meinen mit dem Aufstieg in die Frauen-Bundesliga.

Ihlenburg blickt auf eine beeindruckende Bilanz bei Jena zurück. In 50 Pflichtspielen zeigte sie ihr Können und gehört zu den konstantesten Spielerinnen des Teams. Ihre Leistung im DFB-Pokalhalbfinale, wo sie trotz der knappen 4:5-Niederlage nach Elfmeterschießen als Fels in der Brandung wirkte, unterstreicht ihre Bedeutung für das Team. Die Tatsache, dass sie in der aktuellen Bundesligasaison in jeder Partie zum Einsatz kam, beweist ihre Wichtigkeit im Kampf gegen den Abstieg.

„Die Entscheidung für den Sommer ist getroffen, aber bis dahin zählt für uns ausschließlich das, was vor uns liegt“, so Ihlenburg in der Vereinsmitteilung. Ihre Worte zeigen, dass sie trotz des bevorstehenden Wechsels weiterhin alles dafür geben will, um mit Jena den Klassenerhalt zu sichern. Eine Aufgabe, die angesichts des Tabellenplatzes (11 Punkte auf dem vorletzten Rang) alles andere als einfach wird. Das entscheidende Kellerduell gegen die SGS Essen am Samstag, 25. April, wird zeigen, ob die Mannschaft geschlossen auf den Punkt blicken kann.

Der Abgang von Toma Ihlenburg hinterlässt eine Lücke in der Jenaer Abwehr, doch Viktoria Berlin darf sich auf eine Verstärkung freuen, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Einsatzgeist den Hauptstadtfußball bereichern wird. Die Frage bleibt, ob dieser Wechsel den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legt – sowohl für Ihlenburg in Berlin als auch für Jena im Kampf gegen die Abstiegsgefahr.