Igor tudor fordert bei tottenham sofortigen umschwung
Neuer trainer, alte probleme: tudor übernimmt bei tottenham
London – Igor Tudor hat sich als neuer Interimstrainer von Tottenham Hotspur vorgestellt und machte gleich klar: Es gibt keine Zeit für Ausreden. Der 47-jährige Kroate, der vergangene Woche als Nachfolger des entlassenen Thomas Frank bis Saisonende verpflichtet wurde, sieht seine wichtigste Aufgabe darin, der Mannschaft wieder Selbstvertrauen zu geben. “Die erste Priorität ist, der Mannschaft in dieser Situation alles zu geben, was sie braucht. Ich glaube, sie braucht vor allem wieder Selbstvertrauen und Mut, aber auch konkrete Dinge auf dem Platz”, so Tudor gegenüber den Vereinsmedien.

Keine zeit für entschuldigungen
Tudor ist sich der schwierigen Lage bewusst, betonte aber die Notwendigkeit, sofort zu handeln. “Natürlich weiß ich, dass die Situation nicht einfach ist. Es gibt keine Zeit, um Ausreden zu suchen. Jeder von uns muss von Anfang an mehr geben, etwas Extra.” Die Spurs stecken mitten im Abstiegskampf und haben in der Premier League seit acht Spielen nicht mehr gewonnen.
Frank musste nach niederlageslauf gehen
Thomas Frank wurde nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Newcastle United entlassen. Diese Niederlage besiegelte den längsten sieglosen Lauf der Nordlondoner in der höchsten Spielklasse. Tottenham ist auf den 16. Platz abgerutscht, nur fünf Punkte vor der Abstiegszone. Tudors erste Aufgabe wird ein hartes Stück Arbeit: am kommenden Sonntag empfangen die Spurs den Titelanwärter Arsenal.
Tudor fordert mehr einsatz und training
“Die aktuelle Position des Vereins ist für niemanden akzeptabel”, stellte Tudor klar. “Jeder Tottenham-Fan kann mit der Situation nicht einverstanden sein. Aber es reicht nicht, sich dessen nur bewusst zu sein.” Der Trainer sieht auch die vielen Verletzten als Herausforderung, betonte aber die Bedeutung des Trainings. “Das Training ist der Schlüssel. Wir müssen das beste System finden, das zu den verfügbaren Spielern passt.”
Stil vor system? tudors philosophie
Tudor, der im Oktober letzten Jahres nach einer acht Spiele andauernden Siegesserie bei Juventus entlassen wurde, betonte, dass er die Kultur des Vereins und die Erwartungen der Fans kennt. “Ich glaube an den Stil. Der Stil ist wichtiger als das System. Jeder Verein hat seine Besonderheiten, seine Fußballkultur.” Er will jedoch auch seine eigene Philosophie einbringen und das Team bestmöglich entwickeln.
Anpassung an die spurs-kultur
“Es ist wichtig, das zu berücksichtigen, aber ich darf auch nicht vergessen, wer ich bin und was ich will, was das Team erreichen kann. Ich muss mit meinem Team sehr intelligent sein, um in kurzer Zeit den bestmöglichen Weg zu finden.” Tudor will den Spielern den richtigen Weg weisen und sie dazu bringen, seine Vision zu akzeptieren. Er weiß, dass die Fans von Tottenham einen attraktiven und erfolgreichen Fußball sehen wollen.
Aktuelle situation in der premier league
| Verein | Position | Punkte |
|---|---|---|
| Tottenham Hotspur | 16. | 26 |
| Arsenal | 1. | 51 |
| Newcastle United | 4. | 40 |
