Ibrahimović feiert mit trump – schweden schaut unzufrieden zu!
Während die schwedische Nationalmannschaft einen klaren Sieg gegen Tunesien feiert, sorgte Zlatan Ibrahimović für Gesprächsstoff. Der ehemalige Stürmer, der bei Fox als Kommentator im Einsatz ist, verpasste das Spiel in Monterrey, um stattdessen an einem glamourösen Event in Washington D.C. teilzunehmen.

Ein staatsbesuch statt eines fußballspiels
Ibrahimović war zu einem Gala-Abend im Weißen Haus eingeladen, der anlässlich des 80. Geburtstags von Donald Trump und des 250. Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten stattfand. An seiner Seite saß Gerry Cardinale, der Eigentümer des AC Mailand und Aktionär von Paramount, dem Unternehmen, das die Übertragungsrechte für die UFC in den USA hält. Ein Bild, das bei den Fans des AC Mailand für Verwirrung sorgte, während sie sehnsüchtig auf Neuigkeiten bezüglich der Suche nach einem neuen Sportdirektor und Trainer warten.
Doch die schwedischen Spieler nahmen Ibrahimović' Abwesenheit nicht so einfach hin. Jesper Karlström, Mittelfeldspieler der Nationalmannschaft, äußerte seinen Unmut: „Ich finde, er hätte bei unserem Spiel dabei sein sollen.“ Mattias Svanberg, der einen Treffer erzielte, fügte hinzu: „Es wäre schön gewesen, ihn dabei zu haben, aber wir werden sehen, ob er bei einem der nächsten Spiele anwesend ist.“ Die Worte verdeutlichen die Enttäuschung über das Verhalten des Stars.
Ibrahimović, bekennender MMA-Fan, veröffentlichte zudem ein Video in den sozialen Medien, das einen Ring direkt vor dem Weißen Haus zeigt. Die Kombination aus politischem Event und seiner Leidenschaft für Kampfsport scheint ihm wichtiger gewesen zu sein als die Unterstützung seiner Nationalmannschaft – ein Schachzug, der in Schweden für Diskussionen sorgt. Die Leistung der Mannschaft wirkte sich jedoch nicht negativ aus.
Die Absage von Ibrahimović wirft Fragen auf. Ist der Fokus des ehemaligen Weltklassestürmers nun stärker auf seinen kommerziellen Verpflichtungen und persönlichen Interessen gerichtet? Die schwedischen Fans hoffen, dass er sich in Zukunft wieder stärker mit der Nationalmannschaft identifizieren wird, denn eine solch prominente Unterstützung fehlt.
