Hyerès-attacke: spanien schickt fünf boote ins top-ten-feuer
Wind 8–10 Knoten, Sonne, 47 Boote – und plötzlich steht Spanien mit dem Daumen am Podest. Jordi Xammar und Marta Cardona schossen im 470er-Mix von Rang sechs auf drei, nur zwei Punkte trennen sie jetzt von Silber. Das Duo setzte einen Dreier und einen Sahne-Eins aufs Wasser, während das Feld noch nach Atem ringt.
Die geschwister wizner feilen an der medaille
Martín und Jaime Wizner haben den 49er zum Klingen gebracht: fünfter Gesamt, drei Zähler bis Bronze. „Wir haben in fünf von sechs Läufen vorn gekämpft, das Wintertraining zahlt sich aus“, sagte Martíns Stimme noch rauer als der Salzgeist auf seinem Trapez. Dahinter parken Pol und Àlex Marsans auf Platz 34 – ein Befehl zum Angriff in den Finals, die heute starten.
Im 49er FX zogen Patricia Suárez und Melania Henke drei Neuner wie ein Seil durchs Ziel – 5-9-9, liefern, verharren auf Neun. Kein Spektakel, aber solide wie ein Aluminium-Mast.

Iqfoil und nacra ziehen nach
Nach vier Rennen surft Nacho Baltasar als Zehn über das iQFOiL-Revier, Bernat Tomàs folgt auf Zwölf. Andrea Torres trägt im Frauenfeld Rang 28 wie ein Mantra mit sich. Bei den fliegenden Katamaranen rudern Joan Cardona und Nicole Van der Velden auf 26, während Dani und Nora García de la Casa einen Sprung auf 28 gelandet haben – kein Feuerwerk, aber ein Zeichen, dass das Ruder noch nicht steckt.
ILCA 7? Javier Seguí hält als bester Spanier die 26. Position warm. Marga Perelló kreuzt im ILCA 6 auf 62, weit weg von den Funken vorn, aber das Finale trägt neue Wellen nach vorn.
Die Französische Olympiawoche brennt noch drei Tage – und die rote Flagge spürt den Druck wie einen zweiten Wind.
