Huskies trennen sich von woodcroft: neuanfang im aufstiegsrennen?
Schock in Kassel: Nur wenige Stunden nach dem verpassten Aufstieg in die DEL steht bereits der nächste Wechsel im Kader der Kassel Huskies an. Coach Todd Woodcroft wurde am Mittwoch offiziell entlassen. Ein Ende, das viele Beobachter bereits absehen ließen, nachdem die Huskies im DEL2-Finale gegen Krefeld untergingen.

Väkiparta übernimmt das ruder
Der bisherige Assistenztrainer Petteri Väkiparta wird das Amt des Headcoachs übernehmen. Eine Entscheidung, die die Verantwortlichen offenbar schon seit längerem vorbereitet hatten. Daniel Kreutzer, Sportdirektor der Huskies, betonte in einer Pressemitteilung, dass die Trennung von Woodcroft im besten Einvernehmen erfolgte. „Die Gespräche waren von gegenseitigem Respekt geprägt. Wir sind überzeugt, dass Väkiparta den nötigen Impuls geben kann, um unser Ziel, den Aufstieg in die DEL, endlich zu erreichen.“
Woodcrofts Engagement in Kassel war von Höhen und Tiefen geprägt. In seiner ersten Saison scheiterte das Team im Halbfinale, diesmal war die Finalserie gegen Krefeld die Hürde zu groß. Doch Woodcroft blickt insgesamt positiv zurück: „Ich bin nicht traurig. Ich hatte einen Zwei-Jahres-Vertrag, der nun ausgelaufen ist. Wir hatten zwei Spielzeiten mit insgesamt mehr als 200 Hauptrundenpunkten, sind in den Playoffs immer am späteren Champion gescheitert.“
Neben Woodcroft verlässt auch Goalie- und Videocoach Sinisa Martinovic den Verein, der aus familiären Gründen in die Schweiz zurückkehrt. Die Besetzung der weiteren Assistenztrainer-Positionen soll in Kürze bekannt gegeben werden.
Die Huskies stehen nun vor einer neuen Herausforderung. Mit Väkiparta an der Seitenlinie soll der Traum vom Aufstieg in die DEL endlich Realität werden. Ob der Finne die notwendige Konstanz und taktische Finesse besitzt, um das Team zum Erfolg zu führen, bleibt abzuwarten. Eine Sache ist jedoch klar: Die Saison 2026/27 wird für die Huskies ein Neuanfang.