Huesca-schock: sielva-saison vorzeitig beendet!

Ein bitterer Schlag für den SD Huesca: Mittelfeldmotor Óscar Sielva muss die Saison vorzeitig beenden. Die Verletzung kommt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, nachdem der Abstieg in die Drittklassigkeit bereits besiegelt wurde – und wirft Fragen nach der Zukunft des erfahrenen Spielmachers auf.

Muskelbündelriss beendet die saison

Muskelbündelriss beendet die saison

Die Hoffnung, dass die Blessur, die Sielva im Spiel gegen Castellón erlitten hatte, glimpflich ausgeht, zerschlug sich am heutigen Tag. Die medizinischen Untersuchungen bestätigten den Verdacht: Ein Riss im Soleusmuskel des linken Beins, Grad II. Das bedeutet: Saisonende für den 34-jährigen Routinier. Ein herber Verlust für die Azulgrana, die sich trotz des Abstiegs mit Kampfgeist aus der Liga verabschiedeten.

Doch es gibt auch Hoffnung: Der Verein signalisiert, dass man an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit interessiert ist. Sielva, als einer der Kapitäne und eine zentrale Figur im Mittelfeld, genießt bei Huesca hohes Ansehen. Die Verantwortlichen sehen in ihm eine Führungsfigur, die auch in der Primera RFEF entscheidend zum Erfolg beitragen kann. Sein Vertrag läuft noch, und die Zeichen stehen gut, dass er trotz des Abstiegs in Huesca bleibt, um den Aufstieg zurück in die Zweite Liga anzutreiben.

Die Entscheidung dürfte aber auch von Sielvas persönlichen Ambitionen abhängen. Mit 34 Jahren könnte er sich auch nach einer neuen Herausforderung umsehen. Aber die Loyalität und die Bindung zum Verein sprechen für eine Fortsetzung seiner Karriere in Huesca. Es bleibt spannend, wie sich die Situation entwickelt.

Neben Sielva hofft Huesca auch auf die Zusage von Torwart Dani Jiménez. Dieser räumte am Montag Gerüchte über eine Einigung mit Córdoba vehement aus dem Raum. Jiménez gilt als eine feste Größe im Tor der Azulgrana und soll auch in Zukunft zwischen den Pfosten stehen. Der Verein arbeitet bereits an einem neuen Projekt für die nächste Saison und setzt auf einen erfahrenen Kader, um den direkten Wiederaufstieg anzustreben.