Huesca bangt zurück: pulido kehrt ins training zurück – rettung in sicht?
Ein Hoffnungsschimmer für die Fans von SD Huesca: Kapitän Jorge Pulido ist wieder ins Training eingestiegen und könnte bereits am Montag gegen die Reserve von Real Sociedad den Platz betreten. Das könnte der entscheidende Faktor im Abstiegskampf der Aragonesen sein – und eine Strategieänderung von Trainer Oltra bedeuten.

Die rückkehr des kapitäns: ein wendepunkt?
Die Lage in Huesca ist angespannt. Mit nur noch vier verbleibenden Spielen und einem Rückstand von drei Punkten auf die sichere Zone steht viel auf dem Spiel. Pulidos Ausfall in der letzten Partie wog schwer, und die Frage, wer ihn in der Abwehr ersetzen sollte, beschäftigte den Trainer. Nun scheint sich die Situation zu entspannen. Seine Rückkehr ins Training ist ein klarer Indikator dafür, dass er sich von seiner Hüftverletzung erholt und eine ernsthafte Option für das wichtige Spiel gegen Real Sociedad B darstellt. Schließlich ist Pulido nicht nur ein Führungsspieler, sondern auch ein zentraler Baustein in der Defensive des Teams.
Doch es gibt auch eine Kehrseite der Medaille. Die Partie gegen die Basken bietet eine Chance, den Rückstand auf Cádiz zu verkleinern. Ein Sieg würde Huesca zumindest vorübergehend aus dem Abstiegskampf katapultieren. Das Ergebnis des Spiels zwischen Cádiz und Deportivo la Coruña wird entscheidend sein. Ein Sieg der Andalusier würde die Situation für Huesca noch weiter verschärfen, während ein Unentschieden oder eine Niederlage zumindest etwas Hoffnung lässt.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Huesca muss punkten, wenn die Klasse gehalten werden soll. Die Begegnung gegen die Segunda-Mannschaft bietet die Gelegenheit, den Vorsprung auf den direkten Konkurrenten auf nur noch drei Punkte zu verringern. Allerdings müsste man dabei mit mindestens zwei Toren Unterschied gewinnen, um den direkten Vergleich zu ihren Gunsten zu drehen. Das wird eine Herausforderung, aber nicht unmöglich.
Trainer Oltra scheint erleichtert über die Fortschritte von Pulido. Er kann sich vorstellen, mit ihm zu planen und muss nicht mehr über eine Notlösung in der Innenverteidigung nachdenken. Denn ohne Pulido wäre lediglich Piña als einziger etatmäßiger Innenverteidiger verfügbar – ein Szenario, das Huesca im Kampf um den Klassenerhalt teuer zu stehen hätte.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob Pulido tatsächlich in der Startelf stehen wird. Aber eines ist klar: Seine Rückkehr gibt dem Team einen wichtigen moralischen Schub und eröffnet neue Möglichkeiten im Abstiegskampf. Es ist eine Frage der Zeit, bis die Fans wieder Hoffnung schöpfen und die Unterstützung für ihre Mannschaft verstärken.
