Hsv-schock: otele muss zwei spiele zusehen!
Hamburg bangt im Abstiegskampf der Bundesliga! Angreifer Philip Otele wird für zwei Spiele gesperrt – der Einspruch des HSV gegen die Rote Karte im Nordderby gegen Werder Bremen ist vom DFB abgelehnt worden. Ein schwerer Schlag für die ambitionierten Hanseaten, die nun auf ihre wichtige Taktikstütze verzichten müssen.

Die entscheidung des dfb-sportgerichts: ein rücksichtsloses foul
Stephan Oberholz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, ließ keine Zweifel: „Wir gehen von rücksichtslosem Verhalten des Spielers Otele und damit von rohem Spiel aus. Spieler Otele hatte die Gefahr erkannt, die von seinem Einsatz in hohem Tempo und mit großer Dynamik ausging.“ Die Entscheidung fällt hart aus, insbesondere angesichts der aussichtslosen Lage des HSV im Abstiegskampf. Der Vorfall ereignete sich im heiß umkämpften Nordderby gegen Werder Bremen, wo Otele das Feld nach einer strittigen Notbremse verlassen musste.
Eric Huwer, HSV-Vorstand, hatte unmittelbar nach dem Spiel angekündigt, gegen die Sperre vorzugehen. Trainer Merlin Polzin äußerte sich noch am Donnerstag optimistisch, doch nun ist die Entscheidung des DFB unausweichlich. Die Konsequenz: Otele fehlt am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen die TSG Hoffenheim und eine Woche später bei Eintracht Frankfurt. Zwei Schlüsselspiele, in denen der HSV dringend auf seine Offensivkraft angewiesen ist.
Die fehlende Torgefahr wird sich zweifellos negativ auf die Leistung des HSV auswirken. Otele ist nicht nur ein wichtiger Spieler im Angriff, sondern auch eine wichtige Stütze für das Team. Seine Abwesenheit wird eine Lücke hinterlassen, die nur schwer zu füllen ist. Die Frage ist, ob der HSV in der Lage sein wird, seine Leistung aufrechtzuerhalten, ohne seinen Starstürmer.
Die Sperre von Philip Otele ist ein herber Rückschlag für den Hamburger SV. Doch die Mannschaft muss sich nun schnellstmöglich anpassen und ihre Kräfte bündeln, um im Abstiegskampf zu bestehen. Es gilt, die Chancen zu nutzen, die sich bieten, und sich nicht von der Situation unterkriegen zu lassen. Der Kampf um den Klassenerhalt ist noch lange nicht entschieden.
