Hsv mit hoher geldstrafe belegt: fans sorgen für finanzielle belastung

Hsv muss tief in die tasche greifen: dfb verhängt empfindliche strafe

Der Hamburger SV wird für das Fehlverhalten seiner Fans zur Kasse gebeten. Das DFB-Sportgericht hat dem Bundesligisten eine Geldstrafe in Höhe von 503.400 Euro auferlegt. Diese Strafe resultiert aus acht Vorfällen unsportlichen Verhaltens der HSV-Anhänger.

Nordderby als teuerste angelegenheit

Besonders teuer kam dem HSV das Nordderby gegen Werder Bremen (3:2) vom 7. Dezember 2025 zu Buche. Hier zählte der DFB insgesamt 78 bengalische Feuer, 51 Blinker und fünf Rauchtöpfe. Zudem wurden kurz vor Beginn der zweiten Hälfte vier Batterien mit mindestens 80 Rauchraketen gezündet. Die dadurch entstandene Verzögerung des Wiederanpfiffs betrug fast acht Minuten, die Gesamtkosten für den HSV beliefen sich auf 300.000 Euro.

Auch duell gegen köln kostet den hsv

Auch duell gegen köln kostet den hsv

Auch das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (1:4) am 2. November 2025 war kostspielig. HSV-Anhänger zündeten zu Beginn der zweiten Halbzeit mindestens 24 bengalische Feuer, elf Blinker, zehn Rauchtöpfe und zwölf Raketen. Dies führte zu einer fast vierminütigen Verzögerung des Spielbeginns und einer Strafe von 113.400 Euro.

Weitere strafen in liga und pokal

Weitere strafen in liga und pokal

Neben den beiden genannten Spielen wurden auch Vorfälle bei den Bundesliga-Partien gegen Union Berlin (38.000 Euro), 1. FC Heidenheim (6.000 Euro), FC Augsburg (3.000 Euro) und Borussia Dortmund (1.000 Euro) geahndet. Auch in den DFB-Pokalspielen gegen Holstein Kiel (22.000 Euro) und die Heidenheimer (20.000 Euro) kam es zu Strafen.

Möglichkeiten zur verwendung der gelder

Der HSV hat die Möglichkeit, 167.500 Euro der Strafe für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu verwenden. Der Nachweis hierfür muss dem DFB bis zum 30. September 2026 erbracht werden. Diese Regelung soll dazu beitragen, das Verhalten der Fans zukünftig positiv zu beeinflussen.

Dfb unterstützt soziale projekte

Der DFB betonte, dass jährlich eine Summe, die mindestens der Höhe der verhängten Geldstrafen entspricht, an fußballnahe Stiftungen fließt. Diese Stiftungen unterstützen soziale Projekte. Die genaue Verteilung der Gelder wird vom DFB-Präsidium in der letzten Sitzung des jeweiligen Kalenderjahres festgelegt.

Eine übersicht der strafen

SpielStrafe (Euro)
Werder Bremen300.000
1. FC Köln113.400
Union Berlin38.000
1. FC Heidenheim6.000
FC Augsburg3.000
Borussia Dortmund1.000
Holstein Kiel (Pokal)22.000
Heidenheim (Pokal)20.000
Gesamt503.400