Hsg wetzlar: remis gegen stuttgart – rettung noch möglich?

Wetzlar bangt weiter im Tabellenkeller der Handball-Bundesliga. Das Remis gegen Stuttgart am Donnerstagabend (31:31) brachte zwar die erlösende Nachricht, nicht mehr die rote Laterne zu tragen, ließ die Frage aber offen: Reicht das für die Rettung?

Die unbefriedigende wahrheit nach dem spiel

Die Stimmung im Lager der HSG Wetzlar war alles andere als ausgelassen. Ein Unentschieden, das eigentlich ein Sieg hätte sein können, nagt am Selbstvertrauen. Dominik Mappes sprach von „gerechter“ Höhe, doch die Enttäuschung war spürbar. „Mit dieser Einstellung können wir sehr zufrieden sein, nur so geht’s. Wir hätten alle gerne zwei Punkte gehabt, müssen aber jetzt mit einem leben“, so der Mittelfeldspieler.

Der blick nach minden und die knappe distanz

Der blick nach minden und die knappe distanz

Trotz allem gibt es einen Hoffnungsschimmer. Der Rückstand auf Minden ist lediglich ein Punkt. Das bedeutet: Die HSG Wetzlar ist noch im Rennen um den Klassenerhalt. „Ich sehe unsere Chancen immer noch gut“, betonte Niklas Theiß. „Es ist nur ein Punkt auf Minden. Es ist noch genug Zeit. Ich bin guter Dinge, wenn wir so eine Einstellung zeigen wie heute.“

Doch die Zeit drängt. Die verbleibenden sieben Spiele werden entscheidend sein. Begegnungen gegen Erlangen und das Bergische HC bieten die Chance, wichtige Punkte zu sammeln. Trainer Runar Sigtryggsson und sein Team müssen nun alles daran setzen, die fehlende Konstanz abzulegen und den Kampfgeist zu bewahren.

Die Fans der HSG Wetzlar dürfen sich nicht lumpen lassen. Der Weg aus dem Tabellenkeller ist noch weit, aber mit Leidenschaft und Kampfgeist ist alles möglich. Die kommende Woche wird zeigen, ob die Mittelhessen ihre Chance nutzen können und den entscheidenden Schritt Richtung Rettung machen.