Hsg krefeld niederrhein: routinier klasmann verabschiedet sich!
Ein Kapitel geht zu Ende: Christopher Klasmann wird die HSG Krefeld Niederrhein verlassen und seine Handball-Karriere etwas ruhiger angehen. Nach vier Jahren im Trikot der „Eagles“ winkt dem 35-Jährigen eine neue Lebensphase – und der Zweitligist verliert einen wichtigen Mann.
Der rückraumspieler sucht neue balance
Für Christopher Klasmann war die Entscheidung nicht einfach. Die Belastung durch das Handball-Training und seine Position als Büroleiter bei der Zülow AG mit rund 350 Mitarbeitern summierte sich zu viel. „Ganz aufhören möchte ich noch nicht. Dafür fühle ich mich noch zu fit“, erklärte Klasmann. „Aber bei einem Verein, bei dem zwei Mal pro Woche trainiert wird, ist alles etwas entspannter.“ Er wird sich einem unterklassigen Verein anschließen, wo er seine Leidenschaft für den Handball weiterhin ausleben kann, jedoch ohne die hohe zeitliche Investition.

Schmetz würdigt klasmanns einsatz
Trainer Mark Schmetz zeigte sich sichtlich betroffen über den Weggang des Routiniers. „Ich arbeite jetzt seit sechs Jahren mit Chrissi zusammen und darüber bin ich sehr froh. Er ist ein unglaublich wichtiger Typ für die Mannschaft und den Verein“, so Schmetz. Er betonte Klasmanns Vorbildfunktion, insbesondere im Umgang mit Spielern, die nebenbei oder hauptberuflich arbeiten. „Er war für mich auch ein Vorbild im Umgang mit Spielern, die nebenbei oder hauptberuflich arbeiten. Selbst in Phasen mit weniger Einsatzzeit hat er nie Probleme gemacht. Für ihn stand immer die Mannschaft im Vordergrund.“

Ein blick zurück auf erfolgreiche jahre
Die Zeit bei der HSG Krefeld Niederrhein war für Klasmann von großem Erfolg geprägt. Er blickt zurück auf „sehr erfolgreiche Jahre“ und hofft, dass die Mannschaft die 2. Liga halten kann. „Wir haben uns von Jahr zu Jahr gesteigert, und der Verein hat dabei einen großen Schritt nach vorne gemacht. So wie sich das Umfeld hier entwickelt hat, ist die Chance groß, dass sich die HSG als etablierter Zweitligist behaupten kann.“ Seine Leistungen im Aufstiegsrückspiel in Braunschweig, wo er in der ersten Halbzeit maßgeblich dazu beitrug, dass die Mannschaft ins Spiel fand, bleiben in Erinnerung.
Der Abschied von Christopher Klasmann hinterlässt eine Lücke, aber sein Beitrag zum Erfolg der HSG Krefeld Niederrhein wird nicht vergessen werden. Seine Erfahrung und sein Engagement werden dem Verein fehlen, aber seine Entscheidung, sich auf seine beruflichen Verpflichtungen zu konzentrieren, ist nachvollziehbar.
