Honka beendet engagement in rapperswil: wohin geht's weiter?

Schock in der SCRJ Lakers-Fanschar: Julius Honka, der finnische Offensivverteidiger, verlässt die Rosenstädter bereits nach wenigen Monaten. Der Vertrag, der eigentlich bis zum Ende der Saison lief, wurde nun in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Ein überraschendes Ende einer kurzlebigen Geschichte.

Die play-ins als auslöser?

Die play-ins als auslöser?

Die Entscheidung kam nicht völlig aus dem Nichts. In den Play-Ins und den anschließenden Viertelfinalspielen der Playoffs fand Honka kaum Verwendung. Hinter den etablierten Leistungsträgern Lawrence Pilut und Jacob Larsson blieb er auf der Bank sitzen. Die fehlende Eiszeit scheint der Auslöser für die Trennung gewesen zu sein. Es ist ein bitterer Abschied für einen Spieler, der für viel Offensivpower auf der Blauen Linie hätte sorgen können.

Honka kam im Sommer von Davos zu den Lakers und hatte dort mit 19 Punkten in 36 Spielen eine solide, wenn auch nicht herausragende Saison. In Davos war er mit 24 Scorerpunkten in 51 Spielen noch etwas auffälliger. Die Erwartungen waren hoch, doch die Konkurrenz im Lakers-Team war einfach zu groß. Dass er nun schon wieder auf der Suche nach einem neuen Verein ist, zeigt, wie schnell sich die Situation im Eishockey ändern kann.

Lo que nadie cuenta es que die Auflösung des Vertrags nicht als Scheitern gewertet werden muss. Beide Seiten haben sich offenbar darauf geeinigt, dass der Wechsel für Honka die bessere Option ist, um regelmäßige Eiszeit zu bekommen und seine Karriere voranzutreiben. Die Lakers hingegen können nun flexibler auf die Situation reagieren und möglicherweise nach einem anderen Spieler Ausschau halten, der die Defensive verstärkt.

Wo wird Honkas Reise weitergehen? Gerüchte über ein Comeback in die finnische Liga oder ein Engagement bei einem anderen Team der National League kursieren bereits. Fest steht: Der 30-Jährige ist ein erfahrener und talentierter Spieler, der bei jedem Team eine Verstärkung darstellen kann. Die nächste Station seiner Karriere bleibt vorerst spannend.