Holzer beendet karriere: triumph in graz krönt lange reise
Ein Karrierende mit Stil: Korbinian Holzer, der 38-jährige Verteidiger, hat nach seinem ersten Titelgewinn in der ICE Hockey League mit den Graz 99ers Schluss gemacht. Nach mehr als zwei Jahrzehnten des Strebens nach einem Championat ist es für den ehemaligen deutschen Nationalspieler nun vollbracht – und er beendet seine lange und wechselvolle Laufbahn.

Ein leben zwischen nhl und europa
Die Entscheidung, wie Holzer nach den Feierlichkeiten in Österreich erklärte, sei „keine Frage des Körpers, sondern eine Entscheidung aus dem Bauch und des Kopfes.“ Es ist das Ende einer Reise, die ihn von den Anfängen beim TuS Geretsried über Bad Tölz, Regensburg und die Düsseldorfer EG in die Weltklasse führte. Zehn Jahre in Nordamerika bei den Toronto Maple Leafs, den Anaheim Ducks und den Nashville Predators folgten, bevor er in der russischen KHL bei Jekaterinburg Erfahrungen sammelte. Über Adler Mannheim führte ihn sein Weg schließlich 2024 nach Graz, wo er seine Karriere krönte.
Seine Zeit in der NHL, in der er 91-mal das deutsche Nationaltrikot trug und in 231 Partien auf dem Eis stand, wird immer ein Teil seiner Geschichte bleiben. Doch es ist der Titel mit den Graz 99ers, als Kapitän gefeiert, der ihm am Herzen liegt. „Es ist meine erste Meisterschaft. Ganz egal in welcher Liga, ich kann es gar nicht beschreiben, was mir dieser Titel mit Graz bedeutet“, so der Münchner, dessen Entschluss zum Karriereende bereits vor den Playoffs feststand.
Die Zahl spricht für sich: 231 NHL-Partien, zahllose Duelle in der DEL und KHL, und nun der ersehnte Triumph in Österreich. Holzer hat eine Ära im Eishockey geprägt, sowohl in Deutschland als auch international. Sein Abgang hinterlässt eine Lücke, nicht nur in Graz, sondern in der gesamten Eishockey-Szene. Er verlässt den Eis, aber seine Legende lebt weiter.
