Hochspannung im DFB-Pokal!
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Gladbach – Karlsruher SC
Endlich wieder ein Sieg! Borussia Mönchengladbach steht nach einem 3:1-Erfolg gegen den Karlsruher SC in der 3. Runde des DFB-Pokals – und verschafft Trainer Eugen Polanski zumindest etwas Luft.
Gladbach schießt sich im Pokal aus der Krise
Für Polanski ist es der erste Sieg in seinem 6. Pflichtspiel – und ein ganz wichtiger für die Fohlen. Es ist erst der zweite Pflichtspiel-Erfolg seit sieben Monaten. Den letzten Sieg feierten die Fohlen auch im Pokal – schlugen Atlas Delmenhorst mit 3:2. Auch gegen den KSC zittern sie sich zum Sieg, dabei fängt die Polanski-Elf gut an.
3. Minute: Einen läppischen Ballverlust des KSC nutzen die Fohlen eiskalt aus. Tabakovic hat ganz viel Platz und legt quer für den freistehenden Machino. Der Japaner kann locker einschieben.
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- Augsburg verliert 0:1 gegen Bochum und fliegt aus dem DFB-Pokal.
Abseits-Glück und Torwart-Held: BVB-Drama im DFB-Pokal!
Borussia Dortmund gewinnt im Pokal-Krimi gegen Frankfurt mit 5:3 nach Elfmeterschießen.
Kurz nach der Pause dann die vermeintliche Vorentscheidung. Elvedi nickt zum 2:0 ein (51.). Doch der KSC kommt nochmal ran. Wanitzek flankt von links an den langen Pfosten, Pinto Pedrosa wird völlig vergessen. Dessen Volley landet zentral auf Keeper Nicolas, der nur abprallen lassen kann – Schleusener schaltet am schnellsten und drückt den Ball über die Linie (59.) – nur noch 2:1!
Die Schlussphase wird zur Zitterpartie – doch Tabakovic macht für die Fohlen den so wichtigen Deckel drauf (90.).
Gladbach-Trainer Eugen Polanski kann jubeln
Kann Gladbach den Schwung nun in die Liga mitnehmen? In der Bundesliga warten sie seit 15 (!) Spielen auf einen Sieg – Vereinsnegativrekord. In der Tabelle stehen sie ganz unten. Umso wichtiger ist das Weiterkommen im Pokal.
Für BILD im Stadion: Dirk Krümpelmann, Christian Hornung
Energie cottbus – rb leipzig
RB Leipzig bleibt im Torrausch! Nach dem 6:0 in der Bundesliga gegen Augsburg legt der Vorjahres-Halbfinalist RB Leipzig im DFB-Pokal nach – und schießt Drittligist Energie Cottbus mit 4:1 aus dem eigenen Stadion. Die Mannschaft von Ole Werner steht damit souverän in Runde 3.
Schon früh zeigt Leipzig, dass es keine Überraschung geben wird.
Bakayoko nimmt Fahrt auf und erzielt einmal mehr ein Tor in Robben-Manier. Am rechten Strafraumeck zieht er nach innen und trifft mit links (13.) – zum 3. Mal in dieser Saison. Unglücklich: Nach seinem Treffer jubelt Bakayoko direkt vor dem Cottbus-Block. Allerdings nicht, um zu provozieren. An der Eckfahne sitzt der RB-Fotograf. Einige Energie-Anhänger quittierten die Aktion trotzdem mit fliegenden Bierbechern.
Dann legt Baumgartner doppelt nach. Erst steigt er nach einer Ecke am höchsten (28.). Danach spielt Raum ihn nach einem Freistoß schnell an, Baumgartner hat leichtes Spiel und schiebt den Ball an Keeper Funk vorbei ins Tor (37.). Damit trifft der Ösi bereits im vierten Pflichtspiel in Folge. Baumgartner bejubelt seinen Doppelpack mit Teamkollege Seiwald
Banzuzi macht gegen machtlose Cottbuser dann den Deckel drauf (59.). Cottbus kommt durch Engelhardt immerhin noch zu einem Ehrentreffer (86.).
Der klare Sieg wird allerdings von einem dramatischen Todesfall überschattet. Ein Leipzig-Fan war kurz vorm Anpfiff ums Leben gekommen.
Für BILD im Stadion: Sten Hornig
St. pauli – hoffenheim
Drama am Millerntor! St. Pauli kegelt Bundesliga-Konkurrent Hoffenheim im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb, gewinnt 8:7 und steht damit in der dritten Pokalrunde.
Trotz Blitzstart der Kiezkicker!
Das Spiel läuft gerade mal 45 Sekunden, da bebt das Millerntor! Oppie tritt eine Ecke an den kurzen Pfosten, Sanders verlängert per Kopf – und Wahl drückt den Ball über die Linie. Ein echter Pokal-Blitzstart – St. Pauli führt 1:0!
Kurz nach der Pause dann der Dämpfer für Kiezkicker: Hoffenheim ebenfalls per Ecke – Kramaric bringt den Ball vors Tor, Prömel steigt am ersten Pfosten hoch und köpft unbedrängt ein – 1:1 (47.).
In der Verlängerung fällt scheinbar die Entscheidung – und die sorgt für Diskussionen!
Touré flankt in den Strafraum, der Ball prallt an den angelegten Arm von Sands – Schiedsrichter Tobias Reichel zeigt auf den Punkt. Eine strittige Entscheidung!
Kramaric bleibt eiskalt, verwandelt sicher zum 2:1 (107.). Doch Pereira Lage rettet St. Pauli in allerletzter Sekunde, kann nach einer Ecke einnetzen (120.+2). 2:2!
Bei einem wahren Elfer-Krimi wird Hajdari zum Unglücksraben. Der 18. Elfmeter bringt die Entscheidung. St. Pauli steht in der 3. Runde.
Für BILD im Stadion: Christian Hornung
