Hischier übertrifft legendäre bully-quote – devils scheitern
New Jersey Devils-Fans mussten am vergangenen Wochenende eine herbe Niederlage gegen die Boston Bruins hinnehmen – ein 0:4 vernichtete alle Hoffnungen auf eine Playoff-Teilnahme. Doch inmitten dieser Enttäuschung bahnt sich eine bemerkenswerte Leistung an, die selbst die größten Devils-Kritiker verstummen lässt.

Ein bully-meisterstück im schatten der niederlage
Nico Hischier, der Schweizer Center der Devils, hat einen beeindruckenden Meilenstein in seiner Karriere erreicht: Er übertrifft nun die 1000-gewonnenen Bullys. In der laufenden Saison konnte er bereits 1008 Bullys für sich entscheiden – eine schier unglaubliche Zahl, die ihn zur Nummer eins in der NHL macht. Kein anderer Spieler kommt auch nur annähernd an diese Leistung heran.
Die Faszination liegt nicht nur in der schieren Anzahl, sondern auch in der Effizienz. Hischier gewinnt über 55 Prozent seiner Bullys – eine Quote, die ihn in eine illustre Riege der NHL-Elite katapultiert. Seit Beginn der Erfassung von Face-off-Daten in der Saison 1997/98 haben nur 20 Spieler diese Marke überhaupt geknackt. Das zeigt, dass Hischier nicht nur stark ist, sondern auch eine außergewöhnliche Technik und ein unglaubliches Gespür für den Puck besitzt.
Die Devils-Saison ist zwar enttäuschend verlaufen, doch Hischiers individuelle Leistung sollte nicht in den Schatten gestellt werden. Er hat bewiesen, dass er zu den besten Centern der Liga gehört, und seine Bully-Fähigkeiten sind ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines jeden Teams. Die Tatsache, dass die Devils die Playoffs verpassen, schmälert seine Leistung keineswegs.
Für die drei Schweizer Spieler – Nico Hischier, Jonas Siegenthaler und Timo Meier – gibt es zumindest den Trost, dass sie nun ohne Terminkonflikte an der Weltmeisterschaft teilnehmen können. Ein kleiner Lichtblick in einer ansonsten dunklen Saison für die Devils-Fans.
