Hischier schreibt devils-geschichte: 195 tore und der blick auf holik
Nico Hischier schraubt sich mit seinem 195. Treffer für die New Jersey Devils in die ewige Bestenliste – und das im Duell gegen die Rangers. Der Schweizer springt auf Platz fünf, nur sieben Tore fehlen zum Sprung aufs Podium.

Ein captain, der zahlen sprechen lässt
Die Uhr tickte am Mittwochabend im Madison Square Garden, die Rangers führten, doch Hischier ließ sich nicht beirren. Mit einem Handgelenkschlenzer aus dem Slot jagte er den Puck ins Netz, ließ Igor Shesterkin keine Chance und schrieb damit das nächste Kapitel seiner Devils-Karriere. 195 Tore in 595 Regular-Season-Spielen – das ist kein bloßer Wert, sondern ein Statement.
Die Liste der ewigen Devils-Torschützen liest sich wie eine Hall of Fame: Patrik Elias, John MacLean, Zach Parise, Travis Zajac, Bobby Holik. Hischier, der 2017 als Nummer-Eins-Pick nach Newark kam, rückt nun näher an Holik und Zajac heran, die beide bei 202 Treffern stehen. Die Devise ist klar: Mit sieben weiteren Toren würde er sie überholen, mit 15 wäre er allein auf Rang drei. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann.
Doch die Saison neigt sich dem Ende entgegen, die Devils liegen acht Punkte hinter dem letzten Wild-Card-Platz. Die Playoffs sind ein frommer Wunsch, Hischiers Vertrag läuft noch bis 2027. Die Organisation um General Manager Tom Fitzgerald baut auf ihn, nicht nur als Torjäger, sondern als Identifikationsfigur. Seine 617 Einsätze, davon 595 in der Regular Season, zeigen: Er ist Dauerkarte und Leitwolf zugleich.
Die Rangers-Fans im Garden pfiffen, als Hischier den Puck zum 2:2-Ausgleich versenkte. Doch der Schweizer feierte nicht überschwänglich – er weiß, dass Zahlen sprechen lauter als Jubelgesten. Und diese Zahlen sagen: Er ist auf dem Weg, die Devils-Geschichte neu zu schreiben. Wenn er so weitermacht, wird er nicht nur Holik und Zajac einholen, sondern auch die nächste Generation anführen – vielleicht sogar in eine neue Playoff-Ära.
