Hg saarlouis gewinnt spiel 14 in folge – kein ende in sicht

Vierzehn Siege am Stück. Diese Zahl allein sagt alles, was man über die HG Saarlouis in dieser Saison wissen muss. Am 7. März 2026 fertigte die HGS den TV Kirchzell mit 38:28 ab und schrieb damit das nächste Kapitel einer Erfolgsserie, die in der Südwest-Staffel der 3. Handball-Liga mittlerweile schon beängstigend wirkt – für alle anderen.

Wie saarlouis kirchzell schon früh den zahn zog

Es dauerte genau drei Minuten, bis Kirchzell zum letzten Mal auf Augenhöhe war. Beim 1:1 schien noch alles offen. Was dann folgte, war eine kalte Dusche für die Gäste: Die HGS zog mit acht Toren in Serie davon, ließ dem TVK keine Luft zum Atmen und marschierte mit einer 19:12-Führung in die Kabine. Zur Halbzeit war das Spiel gelaufen – auch wenn der Anpfiff zur zweiten Hälfte noch ausstand.

Nach der Pause änderte sich das Muster nicht. Kirchzell kam nie näher als sechs Tore heran. Kein Aufbäumen, kein Momentum, kein Tor, das die HGS auch nur kurz ins Wanken gebracht hätte. Saarlouis verwaltete den Vorsprung mit der Gelassenheit einer Mannschaft, die weiß, dass sie gerade niemand aufhalten kann.

Tabellenführung weiter ausgebaut – nächstes duell wartet

Tabellenführung weiter ausgebaut – nächstes duell wartet

Mit diesem Sieg festigt die HG Saarlouis ihre Spitzenposition in der Südwest-Staffel weiter. Der Vorsprung auf die Verfolger wächst, die Formkurve zeigt unverändert nach oben. Am 14. März empfangen die Saarländer die HSG Hanau – ein Heimspiel, das auf dem Papier keine Falle sein sollte, aber in dieser Phase der Saison jede Begegnung ihre eigene Geschichte schreibt.

Was diese Serie so bemerkenswert macht: Sie ist kein Zufallsprodukt. Die HGS hat zuletzt unter anderem das Spitzenspiel gegen HSG Dutenhofen-Münchholzhausen souverän gewonnen und beim abstiegsbedrohten TSG Haßloch ein schallend klares 40:18 abgeliefert. Kurz vor dem Transferschluss wurden mit Zeb Bjerneld und Olle Österhall noch zwei schwedische Rückraumspieler verpflichtet, um den verletzten Hubert Kornecki zu ersetzen – ein Zeichen dafür, dass in Saarlouis niemand auf Verschleiß spielt.

Vierzehn Siege. Und der Hunger ist offensichtlich noch nicht gestillt.