Hertha verspielt bundesliga-traum in paderborn – debakel mit 2:5

Hertha erleidet schmerzhafte niederlage in paderborn

Das Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga hat einen klaren Verlierer: Hertha BSC. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl unterlag am Samstag in Paderborn mit einem klaren 2:5. Damit schwinden die Hoffnungen auf die Rückkehr in die Bundesliga zusehends. Leitl hatte seine Mannschaft vor dem Spiel noch als „Jäger“ bezeichnet, doch dieses Bild zerbrach in der Realität. Der Rückstand auf den zweiten Platz beträgt nun bereits elf Punkte.

Komplettes versagen der hauptstadt-elf

Komplettes versagen der hauptstadt-elf

Die Leistung der millionenteuren Hertha-Mannschaft in Paderborn war laut Experten ein „Offenbarungseid“. Nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal-Viertelfinale verspielt Hertha nun auch die letzten Hoffnungen im Ligabetrieb. Nach dem Schlusspfiff äußerte sich Leitl resignierend: „Wir brauchen über den Aufstieg nicht mehr zu sprechen.“ Der Plan mit der neu formierten Dreierkette aus Gechter, Leistner und Dardai ging völlig schief.

Schlafende anfangsphase und frühe gegentore

Schlafende anfangsphase und frühe gegentore

Die Anfangsphase des Spiels war für Hertha eine Katastrophe. Bereits in der 7. Minute fiel das 1:0 durch Klaas, der unbedrängt eine harmlose Flanke einköpfte. Leistner tauchte unter dem Ball durch – ein klarer Aussetzer in der Abwehr. Nur wenige Minuten später, in der 20. Minute, erhöhte Scheller nach einem Eckball auf 2:0. Der VAR überprüfte minutenlang ein mögliches Handspiel, bestätigte aber den Treffer.

Ein hoffnungsschimmer versandet

Kurzzeitig keimte Hoffnung auf, als Schuler in der 39. Minute per Hacke ein wunderschönes Tor zum 2:1 erzielte. Doch Paderborn blieb eiskalt und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Zwei große Chancen ließen sie ungenutzt, bevor sie in der 45.+4 Minute das 3:1 erzielten. Zur Halbzeitpause lautete der Statistikwert der Torschüsse bereits 12:1 für Paderborn.

Elfmeter und weitere gegentore besiegeln die niederlage

Nach der Halbzeitpause reagierte Trainer Leitl mit drei Wechseln: Brekalo, Kolbe und Klemens kamen für Schuler, Eitschberger und Cuisance. Doch die Situation verbesserte sich nicht. Ein Foul von Ernst führte in der 65. Minute zu einem Elfmeter, der zum 4:1 führte. Drei Minuten später folgte das 5:1 in der 68. Minute. Brekalo konnte in der 70. Minute auf 5:2 verkürzen, doch das war lediglich Ergebniskosmetik.

Leistner spricht klare worte

Das 2:5 in Paderborn ist die schlechteste Saisonleistung von Hertha. Toni Leistner brachte die bittere Realität auf den Punkt: „Wenn du fünf Dinger kriegst, hast du oben nichts zu suchen. Wenn man so eine Leistung bringt, hat man mit dem Aufstieg gar nichts zu tun.“ Die Träume von der Bundesliga sind damit für Hertha BSC vorerst geplatzt.