Hertha bsc vor hannover: leitl fordert reaktion nach pokal-enttäuschung

Hertha bsc vor hannover: leitl fordert reaktion nach pokal-enttäuschung

Am kommenden Samstag empfängt Hertha BSC den direkten Konkurrenten Hannover 96 im Kampf um die Aufstiegsplätze der 2. Bundesliga. Nach der schmerzhaften Pokal-Niederlage gegen den SC Freiburg steht für Trainer Stefan Leitl nun die Aufgabe, seine Mannschaft schnellstmöglich wieder aufzurichten und auf das wichtige Ligaspiel zu fokussieren. Die Stimmung im Team ist trotz des Ausscheidens nicht schlecht, wie Leitl betont.

Leitls erster trainingsimpuls nach dem pokal-aus

Bereits am Donnerstag trafen sich die Profis von Hertha BSC wieder zum Training. Stefan Leitl wählte einen entspannten Ansatz und absolvierte mit seinen Spielern einen „easy Aufgalopp“ mit Fokus auf Rondo, Spielformen und Abschlussübungen. „Das Thema Hannover hat noch nicht stattgefunden“, erklärte der Coach, der seinen Spielern Zeit geben wollte, das Pokal-Aus zu verarbeiten. Trotzdem arbeitet der Fokus auf das kommende Spiel bereits im Hintergrund.

Verarbeitung der niederlage und körperliche erholung

Verarbeitung der niederlage und körperliche erholung

Leitl betonte, dass es ihm nicht leichtfertig war, die Vorbereitung auf Hannover 96 anzugehen. Vielmehr wollte er seiner Mannschaft den Donnerstag schenken, um die Enttäuschung des verlorenen Pokalspiels nach dem Elfmeterschießen zu verarbeiten und die körperliche Belastung aus den Knochen zu bekommen. „Eine gewisse Müdigkeit ist noch da“, stellte Leitl fest, aber er erkannte auch „sehr viel Zuversicht“ in seinen Profis, basierend auf den jüngsten Leistungen.

Hannover als topmannschaft

Hannover als topmannschaft

Ab Freitag will Stefan Leitl seine Mannschaft detailliert auf Hannover 96 einstellen, das er insgesamt als eine „qualitativ hochwertige Topmannschaft“ bezeichnet. Für Hertha BSC gilt es, mit einem Sieg den Abstand zu Hannover zu verkürzen und den Anschluss an die Aufstiegsplätze zu halten oder sogar zu verbessern. Der Optimismus des Trainers speist sich aus den bisherigen Duellen mit Topteams in diesem Kalenderjahr.

Starke leistungen gegen topgegner als motivationsfaktor

Starke leistungen gegen topgegner als motivationsfaktor

Hertha BSC hat in diesem Jahr bereits starke Leistungen gegen Schalke 04 (0:0), Darmstadt 98 (2:2) und zuletzt gegen den SV Elversberg (3:0) gezeigt. Auch das Pokalfight gegen Freiburg, obwohl schmerzhaft, habe positive Aspekte gehabt. Diese Spiele geben dem Team Selbstvertrauen und sind eine Motivation für die kommenden Aufgaben.

Personalsituation vor dem spiel

Gegen Hannover 96 muss Stefan Leitl weiterhin auf mehrere Spieler verzichten: Diego Demme (Kopfbeschwerden), Maurice Krattenmacher (Oberschenkelverletzung), Niklas Kolbe (Wadenverletzung), Kennet Eichhorn (Sprunggelenkverletzung), Deyovaisio Zeefuik (Knieverletzung) und der gesperrte Dawid Kownacki. Die Entscheidung über die mögliche Reduzierung von Kownackis Rotsperre wird im Laufe des Donnerstags erwartet. Julian Eitschberger, der im Pokalspiel wegen Wadenkrämpfen ausfiel, kann dagegen auflaufen und wird voraussichtlich als Rechtsverteidiger von Beginn an spielen.