Herbert übernimmt: ex-bayern-coach trainiert jetzt die breakers!

Ein überraschender Wechsel erschüttert die Basketballszene: Gordon Herbert, gerade erst aus München abgewandert, wird neuer Headcoach der New Zealand Breakers. Der Weltmeistertrainer von 2023 nimmt eine Auszeit von der europäischen Liga und stürzt sich in ein neues Abenteuer am anderen Ende der Welt.

Herbert vereint nbl und nationalteam

Herbert vereint nbl und nationalteam

Fast genau fünf Monate nach seinem überraschenden Abschied bei den Bayern München, wo er nach einer schwierigen Phase kurz vor Weihnachten seinen Posten räumen musste, erhält Herbert eine neue Chance. Der 67-Jährige wird ab Sommer nicht nur die Breakers in der National Basketball League (NBL) coachen, sondern auch als Nationaltrainer für sein Geburtsland Kanada tätig sein. Eine Doppelrolle, die seinen Ruf als einen der erfahrensten und erfolgreichsten Trainer weltweit weiter festigen dürfte.

Die Breakers, ein Verein mit einer langen und stolzen Tradition, sehen in Herbert den Mann, der ihnen zu neuen Erfolgen verhelfen kann. Präsident Dillon Boucher lobte den neuen Coach als „ein Weltklasse-Stratege mit einer nachweislichen Erfolgsbilanz auf allerhöchstem Niveau“. Herbert selbst äußerte sich begeistert von der Aufgabe: „Die Breakers sind ein Klub mit einer prestigeträchtigen Geschichte und klaren Ambitionen für die Zukunft. Wir wollen einen schnellen, dynamischen Basketball spielen, der uns zum Erfolg führt.“

Die Entscheidung Herberts, nach Neuseeland zu gehen, wirft ein Schlaglicht auf die zunehmende Globalisierung des Basketballs. Es ist ein Zeichen dafür, dass Top-Trainer immer häufiger internationale Angebote wahrnehmen und sich neue Wege suchen, um ihre Karriere voranzutreiben. Ob er mit den Breakers die NBL dominieren kann, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass seine Anwesenheit die Liga und das kanadische Nationalteam unmittelbar bereichern wird.

Die Trennung von Herbert bei den Bayern war, wie bereits erwähnt, abrupt. Nach dem Ende der Olympischen Spiele in Paris 2024 übernahm er das Ruder, konnte die Erwartungen aber nicht erfüllen. Nun scheint er in Neuseeland einen Neuanfang zu wagen, mit dem Ziel, seine Erfolgsgeschichte fortzusetzen und gleichzeitig seine Wurzeln in Kanada zu ehren.