Heidenheim befreit sich: sieg gegen union beendet durststrecke!

Heidenheim – Nach 15 sieglosen Spielen hat der 1. FC Heidenheim endlich wieder Grund zur Freude. Gegen Union Berlin gelang ein hart erkämpfter 3:1-Sieg, der im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ein Lebenszeichen sendet. Für Trainer Frank Schmidt kam der Erfolg zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt – kurz nachdem er sich beim Geschirrspüler-Ausräumen einen Hexenschuss zugezogen hatte.

Schmidt leidet, die mannschaft triumphiert

Die Woche des FCH-Coaches begann alles andere als rosig. Der Hexenschuss bereitete ihm erhebliche Schmerzen, was sich während des Spiels in wiederholtem Fassen an den Rücken zeigte. Doch die Leistung seiner Mannschaft ließ ihn lächeln. "Das Ergebnis, das Spiel heute wird zur Besserung beitragen“, kommentierte Schmidt zufrieden nach dem Schlusspfiff.

Die Tore erzielten Mathias Honsak (9. und 36. Minute) und Budu Zivzivadze (79.). Für Union traf Leopold Querfeld (75.) zum zwischenzeitlichen 2:3. Der Sieg war nicht nur wichtig für die Tabelle, sondern auch für die Moral des Teams, das sich lange eine Durststrecke erlebte. 126 Tage mussten die Fans auf einen Erfolg warten – eine gefühlte Ewigkeit im Abstiegskampf.

"Verpflichtung, bis zum schluss zu kämpfen"

"Verpflichtung, bis zum schluss zu kämpfen"

Schmidt betonte nach dem Spiel die Bedeutung des Sieges, mahnte aber auch zur Vorsicht. "Das ist nur ein Sieg, es muss weitergehen. Es ist unsere Verpflichtung, bis zum Schluss zu kämpfen“, so der Coach, der sich von den Fans in die 50.000-Einwohner-Stadt an der Brenz unterstützt fühlte. Der Sieg gegen Union Berlin ist ein wichtiger Schritt, aber der Kampf um den Klassenerhalt ist noch lange nicht entschieden. Die Fans können vorerst aber erleichtert aufatmen – und hoffen, dass der Hexenschuss von Schmidt bald verschwindet, damit er sich voll und ganz auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren kann. Der FCH hat gezeigt, dass er noch nicht aufgestanden ist!