Hc erlangen landet rubens pierre: 33,57 % fangquote und 2,03 m wand
Der HC Erlangen hat den Markt geschlossen. Mit Rubens Pierre holt der Bundesligist den besten Keeper der französischen Ligue 1 – und einen Nationaltorwart, der gerade erst im Januar 2025 seine Premiere für Les Bleus feierte.
Die zahlen sprechen für sich
33,57 % gehaltene Würfe, 22 Paraden gegen Ungarn bei der WM, 2,03 m Körpergröße und eine Reichweite, die selbst Kreisläufern die Sprache verschlägt. Manager Ole Rahmel hatte den 27-Jährigen seit zwei Jahren auf dem Zettel, nun zieht er den Hebel um. „Wir haben gewartet, bis der Zeitpunkt passt – und jetzt ist er da“, sagt Rahmel, ohne viel Tamtam. Die Ablösesumme hält der Klub bedeckt, Insider sprechen von einer niedrigen sechsstelligen Summe plus Boni.
Für Pierre ist der Wechsel nach Mittelfranken ein Karriereschritt, der keinen Umweg über die Qatari-League oder eine Top-3-Adresse in Deutschland nötig macht. Erlangen bietet ihm Startplatz, Spielfreude und eine Defensive, die sich in den letzten Monaten zusammengerauft hat. „Ich will Meister werden und mit Erlangen das erste Mal Champions League spielen“, sagt der Franzose mit guineischen Wurzeln – und meint das ernst.

Was das für den rest der liga bedeutet
Die Liga hat sich gewöhnt an starke Keeper, aber Pierre kommt mit einem Profil, das es so selten gibt: linkshändig, temperamentsvoll, Spielmacher-Qualitäten im ersten Pass. Gegnerische Trainer werden ihre Angriffsmuster umstellen müssen, denn wer auf seine starke Seite wirft, landet oft in der Tribüne. Die Fangquote ist kein Zufall: In 18 Spielen für Tremblay stand er 14-mal als bester Keeper der Partie da.
HC-Spieler haben den Neuzugang schon auf Social Media gefeiert. Kreisläufer Julius Kühn postete ein GIF eines sicheren Tresors – mehr muss man nicht sagen. Die Kabine ist komplett, der Kader für 2026/27 fixiert. Wer jetzt noch einen Weltklasse-Keeper sucht, muss woanders wühlen.
Der Countdown läuft: Noch 127 Tage bis zum ersten Pflichtspiel mit Pierre im Tor. Dann wird die Arena in Erlangen wieder ausverkauft sein – und ein 2,03-m-Mann wird zum ersten Mal den Anpfiff hören, während die gegnerischen Rückraumsschützen bereits wissen, was sie erwartet.
