Havertz auf der streichliste: arsenal winkt die 80-millionen-keule

Kai Havertz schwitzt nicht nur auf dem Rasen. Im Londoner Kader brodelt es, weil Arsenal laut englischer Medien den deutschen Nationalspieler auf eine interne Verkaufsliste gesetzt hat. Kein Gerücht mehr, sondern offenes Mikro im Podcast „True or Not True“: Chef-Reporter Christian Falk bestätigt, der Klub prüfe eine Trennung – und das, obwohl Havertz erst im Sommer 2023 für 75 Millionen Euro von Chelsea kam.

Die Rechnung ist so kalt wie der Märzwind: Werfen die Gunners den 26-Jährigen raus, würde das Transferminus direkt auf die ohnehin brisante Sommerbilanz draufschlagen. Die sportliche Begründung: nur neun Ligatore in 28 Spielen, dazu eine Quote von 0,54 Toren pro 90 Minuten – sein schlechtester Wert seit der Rückkehr aus Leverkusen.

Möbus und falk enthüllen: havertz soll weg, der spieler reagiert gelassen

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Max Möbus, Co-Host des Formats, packte nach: „Intern heißt es, Mikel Arteta sucht eine neue Achse. Havertz passt nicht mehr ins Pressing-Schema, das der Trainer für die Champions-League-Saison plant.“ Der Spanier will offenbar mehr Tempo in die Zentrale bringen – und dafür Kasse machen. 80 Millionen Euro lautet die Preisvorstellung, die Londoner winken also sogar mit Gewinn.

Havertz selbst reagierte in der Mixed-Zone mit einem schulterzuckenden Lächeln. „Ich bin Profi, solange ich hier bin, gebe ich Gas. Was danach kommt, sehen wir.“ Keine Kampfansage, kein Schulterschluss – ein Satz, der bei Arsenal-Fans für neue Spekulationen sorgt.

Interesse soll bereits aus der Bundesliga kommen. Bayern München beobachtet die Situation, ein Leihgeschäft mit Kaufoption wird intern diskutiert. Thomas Tuchel schätzt Havertz’ Flexibilität, die er noch aus Chelsea kennt. Doch selbst die Münchner zögern angesichts der Ablöse. Die Taktik: abwarten, bis der Preis sinkt.

Für Havertz droht der zweite große Umbruch innerhalb von drei Jahren. 2020 noch als Jahrhunderttalent für 100 Millionen Euro nach London verkauft, steht er nun erneut am Scheideweg. Die Karrierekurve zeigt nach unten – zumindest auf dem Papier. Auf dem Platz kämpft er weiter, auch wenn der Klub ihn längst abgeschrieben haben könnte.

Arsenal plant laut Insidern mit einem neuen Supertransfer im Sommer. Das Ziel: ein dribbelstarker Zehner, der englische Pass führen kann. Die Botschaft ist klar: Havertz ist verhandelbar. Wer zahlt, darf ihn mitnehmen – und vielleicht kauft sich der Deutsche damit eine neue Startchance. Bis dahin bleibt seine Zukunft ein offenes Transferfenster, das bei jedem Spiel ein kleines Stück weiter klafft.