Hartenstein schießt thunder ins playoff-glück – deutsche nba-stars auf kollisionskurs

Isaiah Hartenstein hat ohne eigenen Korb Geschichte geschrieben: Mit sieben Rebounds und acht Assists in 16 Minuten schubste der 2,13-Meter-Riese Oklahoma City als erstes Team der Liga vorzeitig in die Playoffs – und schickt damit Moritz Wagner und Tristan da Silva auf Schützenhilfe-Kurs.

Thunder-turbine läuft auf hochtouren

113:108 in Orlando, zehn Siege nacheinander, Platz eins im Westen – die Titelverteidigung beginnt jetzt schon. Shai Gilgeous-Alexander erinnerte mit 40 Punkten an keinen geringeren als Michael Jordan: 126 Spiele in Folge 20 Plus – ein 63 Jahre alter Rekord fiel. Hartenstein? Null Punkte, aber null Gegenwehr. „Er versteckt sich nicht, er vernetzt“, sagte Coach Mark Daigneault. Die Statistik lügt nicht: Plus-12 in seiner Court-Zeit, die Magic-Centers schossen nur 38 Prozent.

Orlando dagegen taumelt. Zweite Pleite in Serie, Playoff-Rang sieben, Franz Wagner fehlt mit Knöchel-Trauma, Paolo Banchero trägt 32 Punkte allein wie Schulden. Da Silva startete, warf 13 Punkte, Wagner kam von der Bank für fünf – zu wenig für das deutsche Duell, das Hartenstein indirekt entschied.

Deutsche brüder treffen aufeinander

Deutsche brüder treffen aufeinander

Die Rechnung ist gnadenlos: Hartenstein ist fix, Orlando muss jetzt jeden Abend rechnen. Stehen die Magic am Ende außerhalb der Top-Acht, war dieses Duell der Moment, an dem sich ihre Saison aufschloss – und die deutsche NBA-Hoffnung neu sortierte. Hartenstein vs. Wagner heißt dann nicht mehr Freundschaft, sondern K.o.-Duell im Conference-Halbfinale.

Oklahoma dagegen kann planen: Home-Court bis zum Ende, zwölf Tage Regeneration, kein Gegner unter 50 Prozent. Die Thunder spielen nicht nur Basketball, sie spielen Vorsprung. Und Hartenstein? Er lacht jetzt, ohne je einen Korb geworfen zu haben. Das ist Playoff-Basketball pur – gnadenlos, unerbittlich, deutsch.