Hartenstein rollt über new york – okc zieht davon
Isaiah Hartenstein hat den deutschen Center-Kracher gegen Ariel Hukporti klar für sich entschieden – und Oklahoma City Thunder den nächsten Schritt Richtung Playoff-Heimvorteil in der Western Conference gemacht. 103:100 bei den New York Knicks, vieter Sieg in Serie, 49. Saisonerfolg. Die Maschine läuft.
Hartenstein vs. hukporti: kurzer auftritt, deutliche nummer
17 Minuten, fünf Rebounds, ein Plus-Minus von +8 – Hartenstein war als Starter präsenter, als die Statistik verrät. Hukporti kam auf neun Minuten und drei Rebounds, blieb aber in der entscheidenden Phase auf der Bank. Der 22-jährige Berliner durfte zuschauen, wie der 26-jährige Eckartauer die Köpfe seiner Teamkollegen freimachte – und wie Shai Gilgeous-Alexander die Klinke ins Gesicht der Liga schmeißt.
26 Punkte, 124. Spiel in Folge mit 20 oder mehr – der Kanadier jagt Wilt Chamberlains Rekord von 126. Die Thunder liegen mit 49:15-Siegen bereits neun Zähler vor Nummer zwei Denver. Die Knicks bleiben trotz 40:23-Bilanz auf Abstand. Denn wenn OKC so weitermacht, wird die Meisterschaft im Mai nicht in Oklahoma entschieden – sie beginnt dort.
Charlotte schlägt boston – hornets wachsen über sich hinaus
Während die Thunder die Konferenz dominieren, erfinden sich die Charlotte Hornets neu. 118:89 gegen Boston, sechster Sieg in Serie, 16. in den letzten 19 Spielen. Die Hornets liegen mit 32:31 vor der Tür der Playoffs – und könnten erstmals seit 2016 wieder ins Postseason-Fest platzen. Die Celtics hingegen kassieren die zweithöchste Niederlage der Saison. Die Eastern Conference wird enger, heißer – und vor allem unberechenbar.
Für Hartenstein ist der Sieg in New York nur ein Zwischenhalt. Die Thunder wollen die erste Meisterschaft seit 1979. Und der deutsche Center? Er spielt seine Rolle – still, effizient, entscheidend. Die Liga hat gewarnt: OKC rollt. Und niemand stellt sich in den Weg.
