Harden rettet cavaliers – thunder dominieren lakers!

New York – Dramatik und klare Verhältnisse in der NBA: Die Cleveland Cavaliers haben sich in einer spannenden Partie gegen die Detroit Pistons durchgesetzt, während die Oklahoma City Thunder den Los Angeles Lakers erneut eine deutliche Niederlage bescheren. Die Serien scheinen sich abzuzeichnen, doch es gab überraschende Wendungen und starke Einzelfiguren.

Harden entscheidet gegen detroit – mitchell brilliert

Die Pistons hielten lange mit, doch am Ende war es James Harden, der den Cavaliers den Sieg sicherte. Nach einer abwechselnd ausgeglichenen Partie, in der Cunningham mit 27 Punkten für Detroit überzeugte, war es Harden, der in den letzten 90 Sekunden traf und mit einem entscheidenden Dreier die Führung für Cleveland sicherstellte. Mitchell steuerte 35 Punkte bei und zeigte eine beeindruckende Leistung, doch ohne Hardens letztes Aufbäuchen wäre der Sieg nicht möglich gewesen. Die Cavaliers führen nun mit 2:1 in der Serie und haben am Montag die Chance, die Serie auszubauen – vor heimischer Kulisse.

Es war ein Spiel voller Höhen und Tiefen. Detroit kämpfte verbissen, doch die Cavs konnten sich stets zurückkämpfen. Die Leistung von Cunningham war zwar solide, doch es fehlte die Konstanz in der Mannschaft, um Mitchell und Harden Paroli zu bieten. Die Defense gegen Mitchell war insbesondere in der zweiten Halbzeit nicht effektiv genug.

Thunder deklassieren lakers – gilgeous-alexander trifft nicht, okc aber schon

Thunder deklassieren lakers – gilgeous-alexander trifft nicht, okc aber schon

Die Lakers hingegen scheinen in Oklahoma City der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Ein 131:108 Sieg für die Thunder, der die Serie auf 0:3 anwachsen lässt. Gilgeous-Alexander hatte zwar nur 23 Punkte und war nicht bei seiner besten Form, aber das war letztlich unerheblich. Die anderen Thunder-Stars wie Mitchell (24 Punkte) und Holmgren (18 Punkte) sorgten für den Sieg. Die Lakers wirken angeschlagen und ohne Hoffnung. Die Frage ist nicht, ob OKC die Serie gewinnen wird, sondern wann.

Die Leistung von LeBron James (19 Punkte, 8 Assists) war zwar ordentlich, doch angesichts der Dominanz der Thunder-Bank war es zu wenig. Kennard lieferte mit 18 Punkten eine solide Leistung, aber auch Hachimura konnte mit 21 Punkten nicht viel ausrichten. Die Lakers wirken mit ihren verletzten Spielern einfach zu schwach gegen das gut funktionierende Team der Thunder. Die fehlende Rotation und die mangelnde Energie sind offensichtlich.

Die Serie zwischen den Lakers und den Thunder ist somit quasi entschieden. Am Montag steht das vierte Spiel auf dem Programm, doch die Lakers müssen ein Wunder vollziehen, um überhaupt noch eine Chance zu haben. Die Thunder hingegen können bereits am Montag die Serie abschließen und sich auf die nächste Runde vorbereiten. Christian Schneider, TSV Pelkum Sportwelt.