Hansa-fans eskalieren: spielabbruch und fünfstelliger schaden in verl!
Chaos im Ostwestfalenstadion: Das Drittliga-Duell zwischen SC Verl und Hansa Rostock musste am Mittwoch gleich zweimal unterbrochen werden, nachdem Hansa-Anhänger mit Flaschen warfen, eine Rauchbombe zündeten und für erhebliche Schäden sorgten. Der Verein verurteilt das Verhalten seiner Fans scharf – der Ärger ist förmlich greifbar.
Verl schockiert: "völlig inakzeptable vorkommnisse"
Die Ereignisse überschritten laut Gastgeber SC Verl jede Vorstellungskraft. Bereits in der ersten Halbzeit wurde ein Verl-Spieler aus dem Gästeblock mit einer Schnapsflasche getroffen, ein anderer erhielt einen Getränkebecher ins Gesicht. Doch das war erst der Anfang. Nach der Pause kam es zu einer massiven Rauchentwicklung im Hansa-Gästebereich, die die Feuerwehr alarmierte. Die Partie musste erneut unterbrochen werden.
Vorstand Mario Lüke zeigte sich fassungslos: "Die Anhänger von Hansa Rostock haben Schäden im fünfstelligen Bereich hinterlassen. Zäune, Imbisswagen und Sanitäranlagen sind teilweise stark beschädigt. Zudem wurden Mitarbeiter massiv bedroht. Das ist schlichtweg nicht hinnehmbar." Die genaue Schadenshöhe wird derzeit noch ermittelt, liegt aber laut ersten Schätzungen im fünfstelligen Bereich.

Hansa reagiert – strafen drohen
Auch bei Hansa Rostock ist man von den Vorfällen schockiert. Trainer und Verein verurteilten das Verhalten der eigenen Fans in aller Schärfe. „Um es mit den Worten unseres Trainers zu sagen: Das ist richtig scheiße!“, hieß es in einer knappen Stellungnahme des Klubs. Hansa behielt sich vor, mögliche Strafen, die der DFB verhängt, vollständig auf die Verantwortlichen im Gästeblock umzulegen. Ein deutliches Signal an die Täter.
Der DFB hat beide Vereine aufgefordert, sich zu den Vorfällen zu äußern. Rostock gewann die Partie am Ende zwar mit 2:1, doch der Sieg trübt angesichts des unsportlichen Verhaltens mancher Anhänger den Erfolg erheblich. Die Frage, wie Hansa mit den Urhebern dieses Ärgers umgehen wird, bleibt spannend. Es bleibt zu hoffen, dass solche Szenen in Zukunft vermieden werden können, um den Sport nicht unnötig zu belasten.
