Handball-trainerlegende grenz-klein bleibt beim tus lintfort
Langjährige bindung zum tus lintfort
nEine Ära geht weiter: Bettina Grenz-Klein, eine Ikone des Handballs, hat ihren Vertrag beim TuS Lintfort verlängert. Die 59-Jährige, die bereits seit ihrem 10. Lebensjahr mit dem Verein verbunden ist, wird die Mannschaft auch in der Saison 2026/27 trainieren. Dieser Schritt ist besonders bemerkenswert, da der Verein aktuell im Abstiegskampf der 2. Handball Bundesliga Frauen steckt.
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Ein ungewöhnlicher vertragsabschluss
nDer neue Vertrag ist sogar unbefristet. Judith Egelhof, 2. Vorsitzende des TuS Lintfort, erklärte, dass der Verein der Trainerin uneingeschränktes Vertrauen schenken wolle. “Solange Bettina Trainerin in Lintfort bleiben will, kann sie das auch mit unserer vollen Unterstützung,” so Egelhof. Dies ist ein ungewöhnlicher Schritt, gerade in der aktuellen sportlichen Situation.
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Eine generationenübergreifende erfahrung
nEs ist faszinierend zu beobachten, dass viele Spielerinnen im aktuellen Kader beim Amtsantritt von Bettina Grenz-Klein noch gar nicht geboren waren. Im Juli 2001 waren lediglich Svenja Rottwinkel (31), Senanur Gün (27) und Jana Willing (25) bereits auf der Welt. Diese Tatsache unterstreicht die beeindruckende Kontinuität und das Engagement von Grenz-Klein für den Verein.
nnRückschläge und neustarts
nObwohl Grenz-Klein 2006 nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga vorübergehend das Traineramt aufgab und als Co-Trainerin unter Lothar Schulz arbeitete, blieb sie dem Verein stets verbunden. Auch ihre Familie ist eng mit dem Handball verbunden: Ehemann Ulrich ist Manager des TuS Lintfort, und Tochter Naina spielt beim TuS Metzingen und war bereits im DHB-Pokal erfolgreich.
nnAktuelle situation und ausblick
nTrotz der aktuellen Herausforderungen – der TuS Lintfort kämpft aktuell mit sechs Punkten gegen den Abstieg zusammen mit der SG 09 Kirchhof, der HL Buchholz 08-Rosengarten und Bayer Leverkusen – sieht Bettina Grenz-Klein viele Gründe, ihre Arbeit fortzusetzen. “Die Arbeit mit der Mannschaft ist immer noch spannend. Wir haben eine extrem hohe Trainingsbeteiligung und die Mädels arbeiten trotz der Niederlagenserie konzentriert und mit Freude
