Handball-torwart reimann trainiert beim champions-league-sieger: was er lernte!
Ein ungewöhnlicher Gast beim Training des SC Magdeburg: Dominik Reimann, der Stammtorwart des FC Magdeburg, tauschte sich mit den Handball-Profis aus. Der Abstiegskampf in der zweiten Bundesliga schien für Reimann zweitrangig, als er die Chance nutzte, sich von den besten zu inspirieren.

Einblicke in die weltklasse-defensive
Reimann, der aktuell mit seinem Team im Abstiegskampf der zweiten Bundesliga steckt, suchte beim Champions-League-Sieger Rat. „Ich hatte vor einer gewissen Zeit mal ein sehr angenehmes Gespräch mit dem Trainer Benedikt Wiegert und wir haben uns gut ausgetauscht“, erklärte der Torhüter auf Instagram. Die Entscheidung, ein Training im Handball zu besuchen, sei ihm nicht leichtgefallen, aber die Neugier war einfach zu groß. Ein Blick auf die beeindruckende Statistik der Magdeburger Defensive (26,9 Gegentore im Schnitt) dürfte dabei eine Rolle gespielt haben – schließlich kassierte der FCM selbst bereits 55 Gegentore, die zweitmeisten der Liga.
Besonders beeindruckt zeigte sich Reimann von der Flexibilität seiner Kollegen im Tor: „Im Torhüterspiel hast du so viele Möglichkeiten, dich auszuzeichnen. Wenn du mal einen Fehler gemacht haben solltest, hast du im Spiel trotzdem auch so viele Möglichkeiten, deiner Mannschaft zu helfen.“ Diese Dynamik, die Fähigkeit, auch nach Fehlern entscheidend zum Erfolg beizutragen, fand er faszinierend.
Und wie schlagen sich die Fußballer unter den Handballern? Reimann lachte: „Ich habe schon gehört, dass die zur Belohnung, wenn sie gewinnen, zur Erwärmung Fußball spielen dürfen. Ich finde, dass die Qualität sehr gut war, also dafür, dass deren Job eigentlich Handball ist, fand ich schon beeindruckend, wie der ein oder andere Fußball spielen kann.“ Die Diskrepanz zwischen Handball-Alltag und Fußball-Belohnung erntete ein amüsiertes Schmunzeln.
Der Besuch Reimanns ist mehr als nur ein freundlicher Austausch. Er unterstreicht die Offenheit des SC Magdeburg für neue Perspektiven und verdeutlicht, wie wichtig der Austausch zwischen verschiedenen Sportarten sein kann – selbst wenn der Blick auf den eigenen Abstiegskampf im Fußball nicht verschwindet. Denn manchmal findet man die besten Lösungen nicht im eigenen Team, sondern bei den Besten einer anderen Disziplin.
