Handball-schock in hard: rúnarsson verlässt alpla hc hard!
Ein überraschender Abgang erschüttert den Alpla HC Hard: Spielmacher Tumi Rúnarsson wird die Mannschaft am Ende der laufenden Saison verlassen. Nach zwei erfolgreichen Jahren in Vorarlberg geht ein Kapitel zu Ende – und das vor dem Hintergrund strategischer Neuausrichtung des Teams.

Die gründe für die trennung
Die Entscheidung, nicht weiter mit dem isländischen Regisseur zu verlängern, fiel nach intensiven Gesprächen und eingehender Analyse der Kaderplanung für die Saison 2026/27, so der Verein. Rúnarsson, der in Hard schnell zu einer prägenden Figur im Angriff avancierte, verlässt den Verein, obwohl seine Leistungen unbestritten überzeugen. Seine Spielintelligenz, das hervorragende Zusammenspiel, insbesondere mit dem Rückraum, und seine Durchschlagskraft waren stets ein Garant für wichtige Momente.
Geschäftsführer Heimo Lindner betont: „Solche Entscheidungen sind nie einfach, aber sie gehören zu einer zukunftsorientierten Kaderplanung dazu. Tumi hat in seiner Zeit bei uns wertvolle Dienste geleistet und sich stets professionell eingebracht. Dafür möchten wir ihm ausdrücklich danken.“ Die Zahlen sprechen ebenfalls für sich: 81 Treffer in lediglich 19 Spielen unterstreichen Rúnarssons Offensivstärke.
Doch was steckt hinter dieser Entscheidung? Hinter vorgehaltener Hand munkelt man von einer strategischen Neuausrichtung, die den Kader verjüngen und neue Schwerpunkte setzen soll. Ob dies zu Lasten der Erfahrung geht, wird die Zukunft zeigen. Die Fans von Hard sind enttäuscht, aber auch verständnisvoll – schließlich ist der Handball ein Geschäft, in dem sich Zeiten ändern.
Rúnarsson selbst blickt zurück auf eine positive Zeit in Hard: „Ich danke Hard für die letzten zwei Jahre. Ein besonderer Dank gilt Hannes und den Spielern.“ Er verlässt den Verein mit einem Augenzwinkern: „Abschied zu nehmen gehört zum Handballleben dazu. Danke für diese Zeit!“
Die Handball-Welt steht nicht still. Während in Hard ein Kapitel abgeschlossen wird, laufen hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen für die nächste Saison. Wechsel, Transfers und Gerüchte befeuern die Dynamik – und der Alpla HC Hard muss sich nun neu orientieren, ohne seinen Schlüsselspieler.
