Handball-odysee der wildcats: 27 stunden im stau nach niederlage

Achtstündige vollsperrung auf der a71: wildcats erleben tortur

Es war eine Reise zur Hölle für die Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt. Nach einer knappen Niederlage beim TuS Metzingen (32:36) wurden die Wildcats mit einer ungeahnten Herausforderung konfrontiert: eine achtstündige Vollsperrung der A71 bei Erfurt. Was als kostensparende Rückfahrt im Mannschaftsbus geplant war, entwickelte sich zu einer 27-stündigen Odyssee.

Die lange nacht im autobahnstau

Die lange nacht im autobahnstau

Normalerweise benötigt man etwa sechs Stunden für die Fahrt von Tübingen nach Halle. Um Reisekosten zu sparen, hatte sich das Team nach dem Spiel in Metzingen, das um 17 Uhr begann, auf den Weg gemacht. Doch gegen 2 Uhr nachts kamen sie bei Erfurt in die Vollsperrung. Der Grund: Ein Sattelzug war auf der winterglatten Fahrbahn aufgrund unangepasster Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und hatte einen Unfall verursacht.

27 Stunden unterwegs: ein kraftakt für die wildcats

27 Stunden unterwegs: ein kraftakt für die wildcats

Die Vollsperrung dauerte die gesamte Nacht an. Erst gegen 11 Uhr Vormittags konnten die Wildcats ihre Reise fortsetzen. Da sie erst am Spieltag um 8 Uhr in Richtung Tübingen aufgebrochen waren, summierten sich die Reisezeiten auf unglaubliche 27 Stunden. Eine enorme Belastung für die Spielerinnen, sowohl körperlich als auch mental.

Spielverlust in metzingen: 32:36

Zuvor hatten die Wildcats das Auswärtsspiel gegen den TuS Metzingen mit 32:36 (14:20) verloren. Trotz kämpferischer Leistung konnten sie der Heimmannschaft nichts entgegensetzen. Die lange Reise und die daraus resultierende Erschöpfung dürften sicherlich auch ihren Teil zu der Niederlage beigetragen haben.

Unfallursache: winterglätte und überhöhte geschwindigkeit

Die Ursache des Unfalls, der die Vollsperrung verursachte, war laut Polizei unangepasste Geschwindigkeit bei winterglatter Fahrbahn. Der Fahrer des Sattelzugs kam ins Schleudern und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die Bergungsarbeiten zogen sich über Stunden hinweg.

Erleichterung bei der ankunft in halle

Nach der endlosen Fahrt waren alle Beteiligten sichtlich erleichtert, wieder sicher in Halle angekommen zu sein. Die Strapazen der letzten 27 Stunden hatten ihre Spuren hinterlassen. Dennoch überwog die Freude darüber, die Tortur überstanden zu haben. Einmal mehr zeigt sich, wie unberechenbar die Reisebedingungen im Winter sein können.

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