Handball-final4: köln bebt – wer krallt sich den pokal?
Köln steht Kopf! Am Wochenende steigt das Handball-Spektakel des Jahres: Das Lidl Final4 im DHB-Pokal. Vier Top-Teams kämpfen in der Lanxess Arena um den prestigeträchtigen Titel und eine pralle Gewinnprämie. Doch wer sind die Favoriten und welche Überraschungen könnten folgen?
Ein blick auf die final four-teilnehmer
Die Titelverteidigung für den THW Kiel ist Geschichte. Der Rekordsieger fehlt in diesem Jahr im Finale. Stattdessen mischen der Bundesliga-Primus SC Magdeburg, der amtierende Meister Füchse Berlin, das überraschende TBV Lemgo Lippe und der Aufsteiger Bergischer HC um die begehrten Pokalträume mit. Lemgo Lippe, das sensationelle Team vom sechsten Platz der Bundesliga, ist der eigentliche Coup unter den Finalisten.

Die halbfinal-duelle im überblick
Das Teilnehmerfeld ist also bestens besetzt. Am Samstag stehen folgende Schlager an:
TBV Lemgo Lippe – Füchse Berlin (15:45 Uhr)
Bergischer HC – SC Magdeburg (18:45 Uhr)
Die Gewinner dieser spannenden Begegnungen treffen dann am Sonntag im Finale aufeinander (15:45 Uhr). Zuvor wird um Platz drei gekämpft (12:45 Uhr).

Tradition und austragungsort: die lanxess arena
Das DHB-Pokalfinale im Modus Final4 wird seit 1993 ausgetragen. Nach Frankfurt und Hamburg ist seit 2023 die Lanxess Arena in Köln die Arena der Superlative. Die beeindruckende Halle bietet Platz für 19.750 begeisterte Handballfans, die traditionell das gesamte Wochenende ausverkauft ist.

Prämien, wert und geschichte: fakten zum pokal
Der Sieger kann sich über eine Gewinnprämie von 200.000 Euro freuen, der Zweite erhält immerhin 150.000 Euro. Der Drittplatzierte bekommt 120.000 Euro und der Vierte 90.000 Euro. Der Pokal selbst, ein Meisterwerk aus versilbertem Messing, ist 49 Zentimeter hoch, wiegt 3,5 Kilogramm und hat einen Wert von 20.000 Euro. Der SC Magdeburg holte sich den Titel 2024, während die Füchse Berlin 2014 triumphierten. Lemgo Lippe feierte 2021 einen Erfolg, während der Bergische HC bisher noch keinen Pokal gewonnen hat – ein weiterer Grund für Spannung.

Neuheiten und übertragungen: was fans erwartet
Dieses Jahr gibt es eine technische Neuheit: Das Spielfeld wird auf einem LED-Videoboden aus Glas gespielt, der für spektakuläre Effekte sorgen soll. Die Spiele werden live auf Dyn übertragen, einem Streamingdienst, der zur Axel Springer SE gehört. Zusätzlich sind das erste Halbfinale und das Finale live in der ARD zu sehen. Experten wie Stefan Kretzschmar und Dagur Sigurdsson werden die Spiele analysieren, unterstützt von 25 Kameras, die Bilder aus allen Perspektiven liefern.
Die Spannung steigt, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wer krallt sich am Sonntag den DHB-Pokal? Nur die Zeit wird es zeigen!
