Handball-em-quali: dhb-frauen testen nachwuchs mit viel elan
Großwallstadt – Die deutscheHandball-Nationalmannschaft der Frauen steht kurz vor dem Abschluss der EM-Qualifikation und nutzt die Gelegenheit, um frische Talente im Kampf gegen Nordmazedonien und Belgien einzusetzen. Kapitänin Antje Döll kündigte erwartungsvoll an, dass das Team mit „viel Vorfreude“ anreist, obwohl die Spiele sportlich betrachtet keine große Bedeutung mehr haben, da der Einzug in die EM bereits feststeht.

Junge spielerinnen erhalten ihre chance
Bundestrainer Markus Gaugisch sieht in den kommenden Partien eine „schöne Herausforderung“, um jungen Spielerinnen den Weg ins A-Team zu ebnen. Drei Debütantinnen – Chiara Rohr, Jana Walther und Kreisläuferin Aylin Bornhardt, die im vergangenen Sommer Gold bei der U19-Europameisterschaft gewannen – dürfen sich beweisen. „Es macht saumäßig doll Spaß, weil man das macht, was man so gern macht: entwickeln“, freute sich Gaugisch über die ersten Trainingseindrücke.
Während etablierte Kräfte wie Emily Vogel und Xenia Smits pausieren und Torhüterin Katharina Filter erst in der zweiten Partie zum Einsatz kommt, können die jungen Wilden zeigen, was in ihnen steckt. Auch Aimée von Pereira, die Abwehrchefin, setzt auf volle Energie: „Ich hoffe, dass jeder mit voller Energie reingeht.“ Der Fokus liegt klar auf Entwicklung und Abstimmung, obwohl Gaugisch „das ein oder andere Abstimmungsproblem“ erwartet.
Die Auslosung der EM-Gruppen für die Endrunde in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei (3. bis 20. Dezember) findet am 16. April in Kattowitz statt. Die Spannung steigt, während die DHB-Frauen ihre Zukunft gestalten und den Grundstein für kommende Erfolge legen. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft demonstriert, dass der Blick nach vorn gerichtet ist und die nächste Generation bereit ist, die Fackel der Vize-Weltmeisterinnen aufzunehmen. Die Spiele werden live auf Dyn und sportschau.de (gegen Nordmazedonien) sowie auf Dyn und ProSieben MAXX (gegen Belgien) übertragen.
