Handball-em: schweden kämpft sich zurück – slowenien verspielt überraschung!
Dramatischer verlauf in malmö
Die handball-EM hält ein packendes Duell bereit! Schweden, Gastgeber des Turniers, musste sich gegen Slowenien ein hartes Stück Arbeit leisten. Nach einer schwachen ersten Halbzeit und einigen überraschenden Problemen, kämpften sich die Schweden schließlich zum 35:31 Sieg durch. Damit ist Schweden nach dem vierten Sieg im vierten Spiel sicher für das Halbfinale qualifiziert. Doch der Weg dorthin war alles andere als einfach!
Slowenischer vorsprung – schwedische stolpersteine
Die erste Halbzeit gehörte klar den Slowenen. Sie zeigten eine clevere Spielweise und nutzten die Schwächen der schwedischen Defensive geschickt aus. Die Schweden hingegen hatten massive Probleme, ihren Angriff in Gang zu bringen. Ungewöhnlich viele Ballverluste – gleich achtmal! – sorgten für Frustration im schwedischen Lager. Ein 3:0 Rückstand zur 26. Minute war eine deutliche Warnung.
Heinevetter überrascht: „super clever gespielt“
Dyn-Experte und handball-Legende Silvio Heinevetter war sichtlich überrascht von der Leistung der Slowenen. „Ich bin total überrascht. Die Slowenen haben super clever gespielt, die Schweden haben echt massive Probleme gegen diese offensive Abwehr“, kommentierte er das Spiel. Besonders die Stars aus der Daikin handball-Bundesliga, wie Felix Claar, Oscar Bergendahl und Lukas Sandell, wurden von den Slowenen effektiv neutralisiert.
Personelle schwierigkeiten bei slowenien
Ein weiterer Faktor, der das Spiel beeinflusste, war die Abwesenheit von Matic Suholežnik, dem slowenischen Kreisläufer. Nach einer roten Karte im Spiel gegen die Färöer-Inseln musste er zwei Spiele zusehen. Dieser Ausfall schmerzte die Slowenen merklich und ließ der schwedischen Abwehr mehr Raum zur Entfaltung.
Der turnaround: schwedische offensive erwacht
Nach der Pause schien die Ansprache von Schwedens Trainer Michael Apelgren Wirkung zu zeigen. Plötzlich fand die schwedische Offensive ihren Rhythmus. Ein beeindruckender 5:1 Lauf brachte Schweden erstmals in Führung (17:16 in der 36. Minute). Von da an kontrollierten die Schweden das Spielgeschehen und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus.
Palicka mit blutiger nase – doch schweden zieht davon
Ein kurioser Moment im Spiel war die blutige Nase von Andreas Palicka, dem schwedischen Torwart. Nach einem Zusammenstoß musste er das Trikot wechseln und wurde kurzzeitig von Mikael Appelgren ersetzt. Heinevetter scherzte: „Cool, für die Crunch-Time kommt Palle noch einmal mit einem Tampon in der Nase zurück. Der ist hart im Nehmen.“ Trotz dieser Unannehmlichkeiten behielten die Schweden die Oberhand und brachten 22 Tore in den slowenischen Kasten. „Ich lege mich fest, wir haben mit Schweden den ersten Halbfinalisten gesehen“, meinte Heinevetter abschließend.
| Team | Tore |
|---|---|
| Schweden | 35 |
| Slowenien | 31 |
- Spieler aus der Daikin handball-Bundesliga bei Schweden: Felix Claar, Oscar Bergendahl, Albin Lagergren, Lukas Sandell, Eric Johansson
