Handball-damen: em-ticket gelöst – jetzt zählt die perfektion!
Die deutschen Handballerinnen haben sich bereits
für die Europameisterschaft 2026 qualifiziert – doch die Reise nach Nordmazedonien am Mittwochabend ist mehr als nur ein Pflichttermin. Es geht darum, eine beeindruckende Qualifikationsphase ohne Punktverlust zu krönen und das Selbstvertrauen für den Winter zu stärken.
Ein klarer favorit vor dem duell
Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch reist mit breiter Brust an, denn das Hinspiel gegen Nordmazedonien wurde bereits im Oktober 2025 deutlich mit 34:18 gewonnen. Die bisherige Qualifikation verlief für die DHB-Frauen wie am Schnürchen – vier Spiele, vier Siege. Nur im März bot Slowenien zumindest ansatzweise Paroli, doch auch dieses Spiel konnten die deutschen Vize-Weltmeisterinnen souverän mit 30:23 für sich entscheiden.
Personelle Veränderungen im Kader: Vor dem letzten Spiel gegen Belgien am Sonntag muss Gaugisch allerdings auf einige Stammkräfte verzichten. Sarah Wachter, Annika Lott und Marlene Tucholke fallen verletzungsbedingt aus. Als Ersatz rücken Katharina Filter und Lena Degenhardt ins Team, während Alina Grijseels, die ursprünglich nur für das Spiel gegen Belgien vorgesehen war, überraschend auch in Nordmazedonien zum Einsatz kommt. Ein besonderer Blick gilt auch Chiara Rohr, Jana Walther und Aylin Bornhardt, die im Vorjahr die U19-EM gewannen und nun die Chance erhalten, sich im Nationalteam zu beweisen.
Bundestrainerin Markus Gaugisch betonte die Wichtigkeit, die Serie fortzusetzen: „Jedes Spiel ist eine Chance, uns zu verbessern und zu zeigen, dass wir zu den Top-Teams in Europa gehören. Auch wenn die Spiele gegen Nordmazedonien und Belgien bereits entschieden sind, wollen wir unsere Konzentration nicht verlieren und mit einer perfekten Leistung in die EM-Phase starten.“ Die Spielerinnen teilen diese Einstellung. Kapitänin Antje Döll äußerte sich positiv: „Es werden sicherlich interessante Spiele, die hoffentlich nicht zu spannend werden. Wir wollen unsere Stabilität zeigen und zeigen, dass wir als Team gewachsen sind.“
Die Handball-EM 2026 findet vom 3. bis 20. Dezember in der Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und der Türkei statt. Die deutsche Mannschaft reist als einer der Favoriten in das Turnier und will an den Leistungen der letzten Jahre anknüpfen. Die Ausgangslage ist optimal, aber die Konzentration muss bis zum letzten Spiel gewahrt bleiben. Denn im Handball ist nichts so sicher wie der bevorstehende Sieg.
