Handball: vizeweltmeisterinnen doch im em-qualifikationsrennen!

Überraschung in der deutschen Handball-Nationalmannschaft! Zwei Schlüsselspielerinnen, die eigentlich eine Pause erhalten sollten, springen doch noch in den letzten EM-Qualifikationsspielen ein. Katharina Filter und Alina Grijseels werden nun gegen Nordmazedonien und Belgien zum Einsatz kommen – ein Umstand, der die Aufstiegschancen zusätzlich beflügelt.

Personelle engpässe zwingen zum umdenken

Personelle engpässe zwingen zum umdenken

Die ohnehin angespannte Situation in der deutschen Mannschaft, bedingt durch eine Reihe von Verletzungen und die Babypause von Xenia Smits, hat Markus Gaugisch, den Bundestrainer, zu dieser überraschenden Entscheidung bewegt. Ursprünglich waren Katharina Filter und Alina Grijseels für eine Schonung vorgesehen, doch das Fehlen von Sarah Wachter, Annika Lott, Marlene Tucholke und weiteren Vize-Weltmeisterinnen wie Emily Vogel, Alexia Hauf, Julia Maidhof und Jolina Huhnstock ließ dem Trainer kaum eine Wahl.

Alina Grijseels, die Spielmacherin, wird bereits am Mittwoch in Skopje gegen Nordmazedonien ihr Können aufs Feld bringen, obwohl sie eigentlich erst für das Spiel am Sonntag gegen Belgien eingeplant war. Filter hingegen stößt erst am Donnerstag zum Team und wird dann gegen Belgien zum Einsatz kommen. Lena Degenhardt rückt ebenfalls nach.

Die EM-Teilnahme ist zwar bereits sicher, doch der Bundestrainer scheint entschlossen, das Turnier mit der stärksten möglichen Mannschaft anzugehen. Die Endrunde findet vom 3. bis 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei statt. Die Vorfreude auf die Spiele steigt, und die Fans dürfen sich auf spannende Duelle freuen.

Das vorläufige Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft spiegelt die aktuellen Umstände wider. Marie Weiss und Laura Kuske kämpfen um die Position im Tor, während im Feld Spielerinnen wie Nieke Kühne, Aimée von Pereira und Nina Engel ihre Chance suchen. Die Abwehr wird durch Lisa Antl und Marie Steffen verstärkt, während die Angreiferinnen auf die Unterstützung von Viola Leuchter und Jana Walther zählen können.

Die Entscheidung von Markus Gaugisch zeugt von Flexibilität und dem Willen, trotz widriger Umstände ein starkes Signal an die Konkurrenz zu senden. Die letzten Qualifikationsspiele werden zeigen, ob sich dieser Schachzug auszahlt – aber eines ist sicher: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft wird alles daran setzen, in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei für Furore zu sorgen.