Hamann schockt: neuanfang mit kimmich & co. – dfb-bossen steht kopf!

Ein Erdbeben erfasst den deutschenFußball: Ex-Nationalspieler Didi Hamann hat in der Sendung „Sky“ eine gnadenlose Abrechnung mit der DFB-Auswahl nach dem desaströsen WM-Aus im Elfmeterschießen gegen Paraguay vorgelegt. Sein Urteil ist hart, seine Forderungen radikal – und lassen selbst Kapitän Joshua Kimmich nicht unberührt.

Die generationwechsel-bombe: hamanns forderung

Hamann plädiert für einen kompletten Neuanfang. Kimmich, Sané und Goretzka, Leistungsträger der letzten Jahre, sollen demnach künftig keine Rolle mehr im DFB-Team spielen. „Da sollten wir jetzt einen Neuanfang machen“, so der frühere Mittelfeldstratege. Stattdessen fordert er den Mut, jüngere Spieler zu fördern. Angelo Stiller und Tom Bischof werden als mögliche Alternativen ins Spiel gebracht – ein klares Signal an den DFB, die alten Strukturen aufzubrechen.

Die Kritik geht aber weit über die Spielergeneration hinaus. Hamann stellt die Führung des DFB in Frage, erinnert an die „durchschnittliche EM vor zwei Jahren“ und eine „schlechte Qualifikation“. Die Worte sind unmissverständlich: „Man muss auch mal die Führung des DFB in Frage stellen. Wir haben vor zwei Jahren eine durchschnittliche EM gespielt und eine schlechte Quali.“

Die Reaktion von Joshua Kimmich zeigt, wie ernst die Lage ist. Nach dem Ausscheiden erklärte er bei MagentaTV, er werde „niemals aufgeben“. Ein starkes Signal, aber ob es ausreicht, um die Kritik von Experten wie Hamann zu entkräften?

Dfb unter druck: neuendorf und rettig im visier

Dfb unter druck: neuendorf und rettig im visier

Hamann scheut sich nicht, Namen zu nennen. DFB-Präsident Neuendorf und Geschäftsführer Rettig stehen im Kreuzfeuer seiner Kritik. „Es ist an der Zeit, die Herren Neuendorf und Rettig zu hinterfragen, wie das passieren konnte“, so Hamann. Er verweist auf das Versäumnis, Fehler zu korrigieren, während andere Nationen längst die Weichen für die Zukunft gestellt haben.

Die Botschaft ist klar: Der deutsche Fußball muss sich dringend neu erfinden. Die WM-Niederlage gegen Paraguay war nicht nur ein sportlicher Tiefpunkt, sondern auch ein Weckruf für den gesamten DFB. Die Frage ist, ob die Verantwortlichen den Mut haben, die notwendigen Schritte zu gehen und einen radikalen Umbruch einzuleiten – bevor es endgültig zu spät ist. Die jüngste Elfmeterschießen-Niederlage hat die Diskussionen zusätzlich angeheizt.

Die Äußerungen von El Mala, der nicht für die WM nominiert wurde, nach dem Ausscheiden, verstärken den Eindruck einer tiefgreifenden Krise im deutschen Fußball. Die Zeit des Abwahrens ist vorbei – es gilt, jetzt zu handeln. Denn wie Hamann so treffend bemerkt: „Da hat kaum einer geredet.“