Gwinn-ausfall: dfb-frauen vor wm-entscheidung ohne kapitänin
Schock für den DFB
-Frauenfußball: Kapitänin Giulia Gwinn muss sich kurzfristig einer Operation an der linken Schulter unterziehen und fällt somit aus den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen gegen Norwegen und Slowenien aus. Ein herber Rückschlag für Bundestrainerin Christian Wück und sein Team im Kampf um die Ticket für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien.Die verletzung und der eingriff
Die 26-jährige Rechtsverteidigerin von Bayern München hatte sich bereits im April im Länderspiel gegen Österreich die Schulter ausgekugelt. Zwar versuchte sie in der Saisonendphase mit einer Schiene weiterzuspielen, doch die Beschwerden waren zu groß. „Es gab nach jedem Spiel eine Reaktion in der Schulter, weil doch einiges kaputt ist“, gab Gwinn unlängst zu. Der Eingriff, der nun zeitnah erfolgen wird, ist somit unausweichlich, um eine langfristige Schädigung zu vermeiden.

Wm-qualifikation unter druck
Die DFB-Auswahl steht nun vor einer Mammutaufgabe. Am 5. Juni empfangen sie Norwegen, gegen die sie nur einen Punkt Vorsprung haben. Ein Sieg würde die vorzeitige Qualifikation für die WM perfekt machen, ein Unentschieden wäre zwar ebenfalls ausreichend, doch eine Niederlage würde die Situation erheblich komplizieren. Die Qualifikation für die WM ist nur über den ersten Platz in der Gruppe möglich – der Druck auf das Team ist enorm.

Wücks taktische herausforderung
Bundestrainer Wück muss nun schnellstmöglich eine Lösung für die anstehende Partie gegen Norwegen finden. Der Ausfall der Kapitänin und Leistungsträgerin Gwinn stellt ihn vor eine große taktische Herausforderung. Es bleibt abzuwarten, wie er die entstandene Lücke in der Abwehr schließen und das Team motivieren wird, um die angestrebte WM-Teilnahme zu sichern. Die kommenden Tage werden entscheidend sein.
Die deutsche Nationalmannschaft muss nun zeigen, dass sie auch ohne ihre Kapitänin zu Höchstleistungen fähig ist. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich das Team unter Druck schlagen wird.
