Günther peitscht auf: heimrennen in berlin soll den durchbruch bringen!

Maximilian Günther, der deutsche Hoffnungsträger in der Formel E, richtet seinen Blick fest auf das kommende Rennwochenende in Berlin. Nach einer bisher enttäuschenden Saison, in der er auf dem 16. Platz rangiert, will der DS Penske Pilot vor heimischem Publikum endlich angreifen und zeigen, was in ihm steckt.

Der berliner asphalt ruft nach revanche

Der berliner asphalt ruft nach revanche

„Es ist eine gute Zeit für mich“, so Günther gegenüber Sport BILD. „Berlin und Monaco, meine Heimrennen, stimmen mich positiv. Wir haben hart gearbeitet und sind bereit.“ Die bisherige Performance der Mannschaft stimmte nicht mit den Erwartungen überein, aber die Entschlossenheit ist spürbar. Die Atmosphäre in Berlin, das frenetische Anfeuern der Fans, ist für Günther ein entscheidender Faktor. „Es ist genial, diesen Support zu hören und zu spüren.“

Der 28-Jährige blickt zurück auf frühere Erfolge auf dem Tempelhofer Feld. „Ich habe schon einmal in Berlin gewonnen, allerdings während Corona ohne Fans. Damals dachte ich schon: Ich hoffe, das kann ich irgendwann mal vor Publikum wiederholen.“ Ein weiterer Podestplatz ließ damals bereits erahnen, was für eine Stimmung ein voller Grandstand bedeutet.

Energieeffizienz als Schlüssel zum Erfolg: Günther weiß, dass der Schlüssel zum Sieg in der Energieeffizienz liegt. „Das ist entscheidend in der Formel E. Wir müssen jeden Watt optimal nutzen.“ Und er hat ein Ritual, das ihm Glück bringt: „Ich mache vieles mit links, steige von links ins Auto ein, ziehe den linken Handschuh zuerst an. Das sind so kleine Dinge, die sich so einschleichen.“ Eine Eigenart, die umso bemerkenswerter ist, da Günther Rechtshänder ist – ein Detail, das seinen Fokus und seine Konzentration unterstreicht.

Die Rennen sieben und acht der 12. Saison finden am Samstag und Sonntag (2./3. Mai) auf dem Tempelhofer Feld statt. Die Qualifyings beginnen um 11:40 Uhr, die Rennen um 16:00 Uhr (live bei DF1, auf BILD.de und SPORTBILD.de). Auf der Strecke, die sich auf dem ehemaligen Flugfeld Tempelhof erstreckt, erwarten die Fahrer eine anspruchsvolle Herausforderung.

Günther ist bereit, das Ruder herumzureißen. Er hat die Erinnerung an den Triumph in Berlin im Hinterkopf und den unbändigen Willen, vor den Augen der Fans endlich sein volles Potenzial abzurufen. Die Berliner erwarten ein Spektakel – und Günther will liefern.