Guirassy demütigt chabot – dortmunds siegbitterer rückschlag für stuttgart

Ein Schock in der Nachspielzeit! Der VfB Stuttgart verlor am Sonntag gegen Borussia Dortmund mit 0:2, wobei die späten Treffer die Hoffnung auf Champions League-Qualifikation trüben. Für Jeff Chabot, der im Abwehrzentrum eine solide Leistung zeigte, bleibt der Sieg des Gegners ein bitterer Nachgeschmack, trotz seines persönlichen Duells mit Serhou Guirassy.

Guirassy triumphiert gegen ex-klub

Guirassy triumphiert gegen ex-klub

Die Partie war geprägt von einem Duell alter Bekannter: Serhou Guirassy, der einst für den VfB spielte, traf auf Jeff Chabot, der in Köln aktiv war. Das Ergebnis: Guirassy hatte die Oberhand. Der Angreifer, der nun in alter Wirkungsstätte wieder von Beginn an spielte, wurde von Chabot kaum in Szene gesetzt und demonstrierte seine Klasse. „Es macht Spaß, sich mit solchen Stürmern zu messen“, kommentierte Chabot das Aufeinandertreffen, obwohl die Freude durch die Niederlage getrübt wurde.

Doch die eigentliche Enttäuschung lag in den späten Gegentoren. Bereits sechsmal in dieser Saison kassierte der VfB Stuttgart in der Nachspielzeit einen Treffer – eine erschreckende Häufung, die in der Klubhistorie ihresgleichen sucht. Die Gegentore in der vierten und sechsten Minute der Nachspielzeit, die das Spielbescheidene 0:2 besiegelten, waren besonders schmerzhaft. „Wir müssen den Punkt behalten“, klagte Chabot ernüchtert. „Das darf uns nicht passieren, vor allem nicht zu diesem Zeitpunkt.“

Ein Muster sich wiederholt: Die Schwaben wurden bereits mehrfach kurz vor dem Abpfiff kaltgetauft. Am 3. Spieltag in Freiburg, am 9. Spieltag in Leipzig, am 12. Spieltag beim HSV und am 25. Spieltag in Mainz kassierte man bereits ähnliche Rückschläge. Die wiederholten Fehlentscheidungen in der Schlussphase kosten dem VfB wertvolle Punkte und gefährden die Ambitionen in der Liga.

Trotz des Rückschlags mahnt Chabot zur Besonnenheit. „Dieser Rückschlag ist frustrierend und enttäuschend, aber kein Thema, um die Köpfe hängenzulassen. Wir sind immer noch in einer guten Position und haben alles in der eigenen Hand“, betonte der Verteidiger. Das bevorstehende Heimspiel gegen den Hamburger SV bietet nun die Chance, die Niederlage gegen Dortmund schnell zu vergessen und den Fokus wieder auf die eigenen Leistungen zu richten. Die Vorbereitung auf die Partie beginnt bereits am morgigen Mittwoch.

Die Waage neigt sich nun zugunsten des BVB, doch der Kampf um die begehrten Champions-League-Plätze ist noch lange nicht entschieden. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob der VfB Stuttgart aus seinen Fehlern lernt und seine Schwächen in der Schlussphase in den Griff bekommt.