Guardiola-abschied 2027? pearce fordert: city muss ihn um jeden preis halten
Pep Guardiola steht bei Manchester City noch bis 2027 unter Vertrag – und doch brodelt die Trainer-Nachfolge-Debatte schon jetzt. Ex-City-Coach Stuart Pearce liefert das provokanteste Konzept: behalte den Spanier um jeden Preis, auch wenn er nicht mehr an der Linie steht.
Warum pearce guardiola als sportdirektor sieht
Der 63-jährige Pearce, der City von 2005 bis 2007 trainierte und den Klub aus der Zeit vor dem Scheich-Investment kennt, warnt vor dem „unfassbaren Vakuum“, das Guardiolas Abgang reißen würde. Im Gespräch mit Wettanbieter Betway sagt er: „Es wird eine riesige Aufgabe, ihn zu ersetzen. Deshalb würde ich versuchen, ihn nach der Trainerkarriere als Sportdirektor zu halten.“
Die Zahl spricht für Pearce: unter Guardiola holte City sechs Premier-League-Titel, die ChampionsLeague, den Club-World-Cup und diverse nationale Pokale. Die sportische DNA des Klubs ist auf seinen Ideen aufgebaut – ein Fakt, den City laut Pearce „nicht einfach abschreiben“ dürfe.

Maresca als heimlicher plan b im hintergrund
Parallel laufen interne Sondierungen. Enzo Maresca, 46, ehemaliger Guardiola-Assistent und nach seinem Chelsea-Aus frei, wird in Englische-Medien-Kreisen wieder genannt. Maresca kennt das Positional Play des Chefs, trainierte Leicesters U-23 nach Guardiola-Schema und gilt als ideologisch kompatibel.
Doch selbst Maresca wäre laut Pearce nur eine „Notlösung“. Die echte Lösung: Guardiola selbst – nur mit anderem Jobtitel. „Du willst ihn vielleicht sogar danach als Sportdirektor dort halten“, betont Pearce.

Guardiolas eigene botschaft: „ich bleibe – bis wann?“
Der Coach selbst hält sich bedeckt. Nach der Vertragsverlängerung bis 2027 erklärte er: „Ich möchte hier bleiben. Am Ende der Saison werden wir sehen.“ Ein Satz, der Türen offenlässt und Fans wie Geschäftsführung gleichermaßen in Spannung hält.
Für City droht ein Dilemma: die erfolgreichste Ära der Klubgeschichte könnte 2027 enden – oder eben nicht, wenn Pearces Vorstoß Früchte trägt. Die nächsten Transferfenster werden zeigen, ob die Scheichs bereit sind, Guardiola nicht nur mit Gehalt, sondern auch mit neuer Macht zu ködern. Die Uhr tickt, die Premier League schaut zu – und Pearce hat bereits den Masterplan geliefert.
