Gravina tritt zurück: ein fußball-echo der gesellschaft?
Rom – Gabriele Gravina, der scheidende Präsident des italienischen Fußballverbands (FIGC), hat mit seinen jüngsten Aussagen für Aufsehen gesorgt. In einem Interview mit dem Corriere della Sera reflektierte er seine siebenjährigen Amtszeit, die von Höhenflügen – wie dem Triumph bei der EM 2021 – bis hin zu Tiefschlägen, wie der verpassten Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022, reichte. Sein Rücktritt, den er als „letzte Liebeserklärung an den Fußball“ bezeichnet, wirft ein Schlaglicht auf die tieferliegenden Probleme des italienischen Sports und der Gesellschaft.

Die frustration eines präsidenten
Gravina sprach offen über die „feroce Frustration“ und die „blinden Urteile“, denen er in den letzten Monaten ausgesetzt war. Er übernahm die Verantwortung für das Scheitern der Nationalmannschaft, räumte aber ein, dass er seine Versprechen nicht einhalten konnte. Die Bezeichnung als
