Gnabry-aus: kompany enthüllt bittere pille vor meisterschaftsspiel
Schock in München: Serge Gnabry könnte die Weltmeisterschaft verpassen. Bayern-Trainer Vincent Kompany hat im Vorfeld des entscheidenden Spiels gegen Stuttgart erstmals öffentlich über die schwere Verletzung des Offensivstars gesprochen und dabei von einem „unglücklichen“ Zufall gesprochen. Die Meisterschaft steht kurz vor der Tür, doch der mögliche Verlust eines Schlüsselspielers wirft einen langen Schatten.

Die umstände des unglücks
„Ganz unglücklich, wirklich unglücklich“, erklärte Kompany bei DAZN vor dem Anpfiff. „Beim Penalty-Schießen, oder so ähnlich. Das hat uns alle überrascht.“ Der Adduktorenriss am rechten Oberschenkel, den Gnabry sich im Abschlusstraining zuzog, ist eine herbe Enttäuschung für den Verein und den Spieler selbst. Die Befürchtung, dass Gnabry die WM in Katar verpassen könnte, liegt klar in der Luft.
Kompany betonte die Wertschätzung für Gnabry: „Wir wünschen ihm alles Gute. Serge hat für uns diese Saison unglaublich viel geleistet.“ Doch er wich konkreten Fragen zur Ausfallzeit aus. „Schauen wir mal, was jetzt passiert. Es ist natürlich schade für Serge und auch für uns“, sagte der Belgier, der sich nun auf das Spiel gegen Stuttgart konzentrieren muss, in dem Bayern lediglich einen Punkt benötigt, um die 35. Meisterschaft der Klubgeschichte zu perfektionieren.
Die Situation ist delikat. Einerseits steht die Meisterschaft unmittelbar bevor, andererseits droht der Verlust eines Leistungsträgers, dessen Ausfall nicht nur sportlich, sondern auch finanziell spürbar sein wird. Die Verletzung kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da die Planungen für die kommende Saison bereits in vollem Gange sind.
Doch Kompany will sich nicht entmutigen lassen. „Wir haben einen starken Kader, der auch ohne Serge Gnabry seine Leistung erbringen kann. Wir werden alles dafür tun, um die Meisterschaft zu holen und Serge eine schnelle Genesung zu wünschen.“ Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um das Ausmaß des Schadens zu erfassen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.
