Gislason blockt nachfragen: vertragszukunft offen!

Alfred Gislason, der Bundestrainer des deutschen Handballnationalteams, hält die Spekulationen um seine Vertragsverlängerung umstritten. Während er immer wieder seine Freude über die Arbeit mit der Mannschaft betont, schweigt er beharrlich zu möglichen Verhandlungen über die Zukunft.

Fokus auf dänemark – verhandlungen auf eis

Fokus auf dänemark – verhandlungen auf eis

Der Vertrag des Isländers läuft nach der Heim-Weltmeisterschaft 2027 aus, doch was danach kommt, ist derzeit unklar. Gislason blockte am Freitag jede Nachfrage ab und konzentriert sich voll und ganz auf die anstehenden Testspiele gegen den amtierenden Weltmeister, Europameister und Olympiasieger Dänemark. „Ich konzentriere mich in dieser Woche komplett auf Dänemark“, so seine knappe Antwort auf entsprechende Fragen.

Das erste Duell findet am Freitagabend (19.30 Uhr) in Kopenhagen statt, das Rückspiel folgt am Sonntag (15.30 Uhr) in Köln. Starke Leistungen gegen diesen vermeintlich unschlagbaren Gegner könnten Gislason jedoch durchaus in eine bessere Verhandlungsposition bringen. Schließlich hat die DHB-Auswahl unter seiner Führung bei Olympia und der letzten EM jeweils die Silbermedaille hinter Dänemark gewonnen.

„Das ist der schwerstmögliche Gegner im Welt-Handball“, erklärte Gislason. „Unsere Mannschaft kann aus diesen Spielen lernen und besser werden. Auch wenn es nur Testspiele sind, werden beide Teams Vollgas geben. Dass wir so lange nicht gegen Dänemark gewonnen haben, liegt vor allem daran, dass die Dänen richtig gut sind. Sie sind das Maß aller Dinge, weil sie viele überragende Spieler haben und auf allen Positionen gut besetzt sind. Deshalb konzentrieren wir uns darauf, näher heranzukommen und besser zu werden.“ Der letzte deutscheSieg gegen die skandinavischen Superstars datiert aus dem Januar 2016 bei der Europameisterschaft in Polen, wo Deutschland überraschend den Titel gewann.

Die kommenden Spiele gegen Dänemark werden zeigen, ob Gislason den nötigen Druck aufbauen kann, um seine Position zu festigen. Die Fans und der Deutsche Handball-Bund blicken gespannt auf die Entwicklungen – und warten auf eine klare Aussage des Trainers.