Mendieta: raúl, nicht mourinho, sollte real madrid übernehmen!

Ein überraschendes Statement aus dem Lager ehemaliger spanischer Top-Fußballer: Gaizka Mendieta, einst Leistungsträger von Valencia und Barcelona, hält einen Rückkehrer von José Mourinho auf die Trainerbank des Real Madrid für riskant. Stattdessen plädiert er für eine überraschende, aber möglicherweise weise Wahl: Raúl, der Idol-Stürmer der Madrilenen.

Die vergangenheit wiegt schwer: mourinho's zweite chance?

Mendieta, der heute als Botschafter für PlayUK tätig ist, äußerte sich skeptisch über die Möglichkeit einer erneuten Amtszeit von Mourinho. „Der Rückkehrer von José Mourinho wäre eine Überraschung. Ich glaube, eine zweite Chance ist oft riskant. In meinem Berufsleben kenne ich kaum Fälle, in denen das gut funktioniert hat. Zudem ist er nicht mehr der Mourinho von damals, dem ersten Mal. Vieles hat sich verändert, auch für Mou selbst.“ Diese Worte werfen ein Schlaglicht auf die Debatte um die Nachfolge des aktuellen Trainers und lassen Zweifel an der Popularität des Portugiesen aufkommen.

Doch es gibt mehr. Während viele Insider dem Vernehmen nach betonen, dass Mourinho die erste Wahl von Präsident Florentino Pérez sei, widerspricht Mendieta dieser Darstellung entschieden. „Es gibt viele Leute im Verein, die sagen, er sei die Priorität, die erste Wahl des Präsidenten. Aber wenn es nach mir ginge, würde ich diese Option nicht in Betracht ziehen.“

Raúl als überraschende lösung: ein traum, der zerbricht?

Raúl als überraschende lösung: ein traum, der zerbricht?

Stattdessen schlägt Mendieta einen Namen vor, der in Madrid-Kreisen für Nostalgie und Respekt steht: Raúl. Der ehemalige Stürmerstar, der aktuell ohne Verein ist, könnte laut Mendieta die ideale Besetzung sein. „Ich glaube, wenn Florentino Pérez heute Raúl anrufen würde, würde er kommen, natürlich. Aber ich glaube nicht, dass das passieren wird. Und Raúl sitzt nicht wie gebannt vor dem Telefon und wartet auf diesen Anruf, denn er weiß, dass seine Zeit vielleicht schon vor Jahren gekommen ist, vielleicht kurz vor Xabi Alonso. Damals dachte er, es sei sein Moment. Ich hätte ihn dort so gerne gesehen. Ich glaube, er war bereit, besonders als sie zu einem Trainer übergingen, der nicht wirklich neu im Team war, wie es bei Arbeloa der Fall war.“

Die Suche nach dem perfekten Trainer gestaltet sich schwierig. Mendieta betont die prekäre Lage, in der sich Real Madrid aktuell befindet. „Für jeden Trainer, selbst mit großer Reputation und Erfahrung, ist Real Madrid im Moment ein schwieriges Team zu trainieren. Einerseits müssen sie nach zwei Jahren ohne Titel besser sein als die vorherigen. Andererseits ist es für diese Trainer ein Risiko, jetzt hinzugehen, wo es offensichtlich ist, dass Spieler gekauft werden müssen, fast eine pro Linie.“

Die Forderung nach Verstärkungen, die Xabi Alonso zu Beginn der Saison gestellt hatte und die nicht erfüllt wurde, wird hier erneut in den Vordergrund gerückt. Ohne diese Veränderungen sieht Mendieta keine Top-Trainer, die bereit sind, das Risiko einzugehen, nach Madrid zu kommen.

Die Entscheidung, wer die neue Mannschaft führen wird, ist also alles andere als einfach. Doch Mendieta hat seine Meinung deutlich gemacht: Raúl, der Mann, der für eine Ära des Erfolgs in Madrid stand, könnte die überraschende und vielleicht genau die richtige Lösung sein.