Girona-trainer míchel: „wir sind aus der intensivstation entkommen!“,
Girona steht vor dem entscheidenden Endspurt in der Liga, und Trainer Míchel ist alles andere als besorgt – im Gegenteil. Nach der kurzen Verschnaufpause lobt der Coach nicht nur das anstehende Duell gegen Villarreal, sondern bekräftigt auch seine tiefe Verbundenheit mit dem Verein, der ihm alles geboten hat.
Fokus auf die gegenwart, die zukunft liegt im hier und jetzt
Die Gerüchte über ein mögliches Angebot vom Ajax oder gar von Villarreal, wo Marcelino möglicherweise nicht verlängert wird, kommentiert Míchel gelassen. Seine Priorität liegt ganz klar auf Girona. „Ich bin verliebt in Girona und in den Fußball“, erklärt er. „Ich brauche ein Umfeld, in dem ich glücklich bin – und das habe ich hier.“ Es geht um die Gegenwart, um das nächste Spiel gegen einen starken Gegner.
Die Personalfazilität sieht rosig aus. Stuani und Bryan Gil sind wieder einsatzbereit, sodass Míchel nahezu aus dem vollen schöpfen kann. Lediglich die Langzeitverletzten Ter Stegen und Van de Beek fallen weiterhin aus, ebenso wie Portu und Juan Carlos, die den Kader verlassen haben. „Die gute Nachricht ist, dass wir nur die Langzeitverletzten haben und Stuani und Bryan Gil zurückkehren. Wir haben gut trainiert und sind bereit für ein schwieriges Spiel“, so der Trainer.
Villarreal ist ein „Top-Team“ mit einem „sehr kontrollierten Spielsystem“. Die schnellen Konter sind gefährlich, und die Mannschaft verfügt über die nötigen Spieler, um sie umzusetzen. „Sie sind Dritter und immer gefährlich, unabhängig von den Ergebnissen ihrer Gegner. Wir müssen unsere Notwendigkeit auf dem Rasen zeigen.“
<
Montilivi: dominanz zu hause und auswärts
Míchel wünscht sich eine dominante Leistung sowohl zu Hause als auch auswärts. „Wir haben Werkzeuge, Konzepte und Methoden, die wir immer nutzen müssen. Das ist die Mentalität, die ich den Spielern vermitteln will, denn nur so können wir regelmäßig spielen. Höhen und Tiefen gefallen mir nicht.“
42 Punkte sind das Ziel, und Girona ist nur noch acht davon entfernt. „Wir müssen sie so schnell wie möglich holen. Wir haben fünf Heimspiele und vier Auswärtsspiele vor uns, und wir müssen sie nutzen. Von den Mannschaften mit 37 oder weniger Punkten denken alle darüber nach, diese 42 zu erreichen. Wir haben 34 und es wird schwierig, aber wir müssen zusammenhalten, leiden und stark sein – wir leiden schon lange, aber wir müssen eine stählerne Mentalität haben.“
Ein offenes Spiel wäre für Girona ungünstig. „Wir müssen ihre Konter kontrollieren, denn sie kontrollieren die Räume sehr gut und wissen, wo jeder Spieler verteidigen muss, um effektiv zu sein.“
Nach den ersten zehn Spieltagen hielten viele Experten den Abstieg für unvermeidlich. Sollte Girona in Villarreal gewinnen und dann in Montilivi die drei Punkte gegen den gleichen Gegner holen, wäre das eine kleine Demonstration, dass man die Intensivstation verlassen hat. Ein Triumph, der mehr als nur eine statistische Bedeutung hätte – er wäre ein Beweis für den unbändigen Willen und die beeindruckende Entwicklung dieses Teams.
