Girona bangt kopf: abstiegskampf entbrennt!
Ein Schock für die Fans des FC Girona: Was als sichere Lösung für die Liga-Zugehörigkeit begann, droht nun im dramatischen Abstiegskampf zu enden. Zwei Pleiten in den letzten vier Tagen haben die Katalanen in ernsthafte Schwierigkeiten gebracht – ein Wendepunkt, der das Team vor eine enorme Herausforderung stellt.

Verteidigung bröckelt, angriff versagt
Die Bilanz der letzten Wochen ist erschreckend: Nur ein Punkt aus den vergangenen neun Spielen. Der letzte Auswärtssieg liegt bereits lange zurück, am 16. Januar gegen Espanyol (0:2). Diese erschütternde Inkonstanz wirft einen langen Schatten auf die ambitionierten Ziele des Vereins. Nach einem holprigen Saisonstart, in dem es acht Spieltage dauerte, den ersten Sieg einzufahren, und einer Phase von sechzehn Spieltagen im direkten Abstiegskampf, scheint sich das Blatt nun gewendet zu haben.
Trainer Míchel hatte gehofft, einen Puffer auf die Verfolger zu schaffen, doch nun gilt es, bei jedem Spielzug aufmerksam zu sein. Ein Fehltritt gegen Mallorca, ebenfalls ein direkter Konkurrent, könnte verheerende Folgen haben. Die Offensive des FC Girona wirkt in der Fremde kraftlos und vorhersehbar. Die einst solide Defensive ist ebenfalls anfällig geworden, was die Situation zusätzlich verschärft.
Fran Beltrán, nach seiner Leistung gegen Betis sichtlich erschöpft, musste zunächst auf der Bank Platz nehmen. Sein Platz wurde von Thomas Lemar eingenommen, der nach seinen eigenen Knieproblemen wieder einsatzbereit ist. Lemar, obwohl nicht in Bestform, teilte sich im Angriffsbereich mit Ounahi, Tsygankov und dem jungen Echeverri die Aufgaben. Doch auch diese Bemühungen blieben erfolglos. Am Ende brachte Stuani zwar eine vielversprechende Chance zustande, doch Dimitrievski konnte im 90. Minute parieren.
Die Verantwortlichen müssen jetzt handeln. Ein Umbruch im Team ist unausweichlich, wenn die Katalanen die Klasse halten wollen. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein – ein Kampf bis zum Schluss, in dem jeder Punkt zählt. Die Fans hoffen, dass Míchel die richtigen Impulse setzen kann, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Die Zeit drängt.
