Giro d'italia: rutsch kämpft mit magen-darm – team am limit!

Die 18. Etappe des Giro d'Italia war für Jonas Rutsch ein Kampf gegen sich selbst. Der deutsche Fahrer von Lotto-Intermarché leidet erneut unter Magen-Darm-Beschwerden, während sein Team personell dezimiert ist. Ein harter Schlag für die Hoffnungen auf einen Top-Ten-Platz.

Rutsch

Rutsch' leiden: mehr als nur ein sportlicher tiefpunkt

Schon seit Beginn der Rundfahrt plagen den 28-jährigen Rutsch Magen-Darm-Probleme, die sich nun vor der entscheidenden Phase des Giro wieder verschlimmert haben. „Ich habe die ganze Zeit mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen“, gestand er vor dem Start der Etappe. „Das Energielevel ist nicht wirklich da und das zehrt langsam an der Substanz.“ Die Strapazen der bisherigen Etappen, kombiniert mit den gesundheitlichen Problemen, machen die Situation für den erfahrenen Fahrer äußerst schwierig.

Das Team Lotto-Intermarché befindet sich ebenfalls in einer schwierigen Lage. Durch Krankheitsbedingte Ausfälle und Aufgabe von Fahrern ist das Team auf nur noch vier Mann reduziert. Ein Zustand, der die Unterstützung für Rutsch erheblich erschwert. „Das ist schon schwer“, kommentierte Rutsch die Situation. „Es ist wie es ist, es ist eben nicht Fußball, wir können nicht ein- und auswechseln.“

Die fehlende Rotation und die gesundheitlichen Probleme belasten Rutsch zusehends. Er kämpft nicht nur gegen die Konkurrenz, sondern auch gegen seinen eigenen Körper. Die Hoffnung auf Rom am Sonntag schwindet, doch der Wille des Fahrers ist ungebrochen. „Wir müssen schauen, dass die Moral hoch bleibt“, betonte Rutsch, der sich trotz aller Widrigkeiten auf die nächste Etappe konzentriert.

Während Rutsch mit seinen Problemen kämpft, sorgte das belgische Team für einen ungewöhnlichen Moment: Arnaud Valgren erklärte seinen Glücksbringer, der angeblich von seinem Sohn gefertigt wurde. Ein kleiner Lichtblick in einer ansonsten ernüchternden Situation für das Team.

Die Frage, ob Rutsch es trotz aller Hindernisse ins Ziel bringen wird, bleibt offen. Doch eines ist sicher: Der Giro d'Italia 2026 wird für ihn zu einer echten Zerreißprobe.